Firmenjubiläum

Hörakustik Krause seit 25 Jahren in Sprockhövel

Fabian Krause (34), Hörakustikermeister und Inhaber (l.) , steht mit seinen Eltern Sabine (M.) (62) und Rüdiger (63) Krause, die beiden Firmengründer, vor dem Geschäft an der Hauptstraße.

Fabian Krause (34), Hörakustikermeister und Inhaber (l.) , steht mit seinen Eltern Sabine (M.) (62) und Rüdiger (63) Krause, die beiden Firmengründer, vor dem Geschäft an der Hauptstraße.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Sprockhövel.  Die Firma Hörakustik Krause in Sprockhövel feiert 25-jähriges Bestehen. Das Interesse der Kunden stehe dabei immer im Mittelpunkt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Erst kommt Zeit und Service für den Kunden, dann der Profit.“ Hörakustikmeister Fabian Krause (34) legt ein klares Bekenntnis seiner Berufseinstellung ab. Offenbar ein Erfolgsrezept, denn Hörakustik Krause auf der Hauptstraße 24 in Niedersprockhövel feiert jetzt sein 25-jähriges Bestehen.

Bürgernähe wird von Familie Krause geschätzt

„Ich muss kein Luxusauto fahren, es reicht auch ein anderes.“ Für den Geschäftsführer von Hörakustik Krause steht der Mensch im Vordergrund. „Man ist in meinem Beruf immer ganz nah an den Bürgern, erfährt viel persönliche Geschichten und baut ein enges Vertrauensverhältnis auf. Das finde ich wichtig und das gefällt mir“, sagt der Hörakustikmeister.

Mutter und Sohn führen jetzt die Geschäfte

Der „Technikfreak“ hat zusammen mit seiner Mutter Sabine die Geschäftsführung inne. Vater Rüdiger, der vor einem Vierteljahrhundert das Geschäft mit seiner Frau gegründet hat, bringt die jahrzehntelange Erfahrung mit. So trotzt das Familienunternehmen problemlos der Konkurrenz der großen Hörakustikketten, die „gerne die kleineren Privatfirmen aufkaufen.“

Sohn Fabian erlernte zuerst Optikerberuf

Die Entscheidung, ins elterliche Geschäft einzusteigen, sei seine eigene gewesen. Zunächst machte er eine Optikerlehre, aber nach bestandener Prüfung zog es ihn in den Bereich der Hörakustik. „Das finde ich spannender und man hat vor allem kontinuierlichen Kontakt zu den Kunden“, sagt Fabian Krause.

Auch die immer weiter fortschreitende Technik begeistert ihn. „Früher war alles analog, da haben wir wirklich noch mit dem Schraubendreher die Hörgeräte eingestellt“, erzählt Rüdiger Krause. Man könne das mit dem Unterschied zwischen der Wählscheibe und dem i-Phone vergleichen, sagen die Profis. „Heute passen auf vier Quadratmillimeter 144 Millionen Transistoren“, berichtet Rüdiger Krause und ist von der unvorstellbaren Menge selbst beeindruckt. „Früher gab es vier verschiedene Hörgeräte, heute eineinhalbtausend.“

Krauses setzen auf kontinuierliche Weiterbildung

Regelmäßige Schulungen sind für die leidenschaftlichen Hörakustiker eine Selbstverständlichkeit. Vieles verlangen zwar auch die Krankenkassen, aber Weiterbildung sei ein Muss. In den schallarmen Kabinen, in denen die Hörgeräte angepasst werden, können unterschiedlichste Geräusche simuliert werden: Zum Beispiel Straßen- und Autolärm, Plätschern von Wasser oder die Unterhaltung vieler Personen gleichzeitig, so dass sie Hörprobleme analysiert werden können.

„Trotzdem geben wir die Geräte den Kunden immer mit nach Hause“, sagt Rüdiger Krause. Es müsse im echten Leben herausgefunden werden, welches Gerät das Richtige ist.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben