Arbeiterwohlfahrt

40 Jahre Awo Hiddinghausen

40 Jahre feierte die AWO Hiddinghausen in der Begegnungsstätte an der Jahnstraße.

40 Jahre feierte die AWO Hiddinghausen in der Begegnungsstätte an der Jahnstraße.

Foto: WAZ FotoPool

Sprockhövel.  Feier mit Rückblick, Ehrung, Kabarett, Musik und Spende

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Mit kleinen Dingen Großes bewirken“ – nach diesem Motto engagieren sich die Frauen und Männer des Awo-Ortsvereins Hiddinghausen schon seit vier Jahrzehnten. Und darum blickten rund 50 Mitglieder am Samstag zurück.

„Ich freue mich, Sie heute hier begrüßen zu dürfen“, hieß Vorsitzende Ursula Oberdick die Mitglieder willkommen, die an langen, liebevoll dekorierten Tischen in der Bürgerbegegnungsstätte saßen. Bald trat Awo-Kreisverbandsvorsitzender René Röspel ans Rednerpult, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Packend erzählte er von Gründerin Marie Juchercz, von damaligen Rollenbildern, Situationen der Armut und des Notstandes, vom Krieg. Doch zu allen Zeiten galt und gilt: „Die Awo lebt von Menschen, die sich einsetzen, ohne einen eigenen Vorteil darin zu sehen, von Menschen, die Wohlfahrt leben und sichtbar machen.“

Nach einer kurzen Rede des Bürgermeisters Klaus Walterscheid traten alle geschlossen auf die Bühne. „Wir wollen doch heute nicht nur Jubiläum feiern, sondern auch die ehren, die seit den Anfängen dabei sind.“ Erika Krauth-Bomm, Ingrid Distelrath, Kurt Lieberum und Harald Fuchs sind allesamt Gründungsmitglieder. Krauth-Bomm und Distelrath hatten sogar über viele Jahre hinweg das Amt des Vorsitzenden inne. „Es ist heutzutage nicht mehr verständlich, das man wirklich so lange seine Freizeit durch ein Ehrenamt einschränkt“, schilderte Röspel, überreichte den Gründungsmitgliedern Blumensträuße, Anstecknadeln und Urkunden. Der Hiddinghauser Musiker Christof Söhngen spielte auf seiner Gitarre. Zudem las und erzählte Kabarettist Jürgen Taake aus seinem Programm.

Seit ihrem Bestehen veranstaltet die Awo Hiddinghausen jährlich einen Basar und spendet den Erlös. 2500 Euro konnten die Mitglieder jetzt auf die verschiedenen Projekte verteilen. Röspel: „Man sieht daran sehr gut, dass man mit etwas Gemeinschaft mit kleinen, selbst gemachten Dingen für andere Großes bewirken kann.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben