Feuerwehrführung

Uwe Saßmannshausen als stv. Kreisbrandmeister verabschiedet

Landrat Andreas Müller überreicht Uwe Saßmannshausen die Entlassungsurkunde.

Landrat Andreas Müller überreicht Uwe Saßmannshausen die Entlassungsurkunde.

Foto: Kreis Siegen-Wittgenstein

Siegen-Wittgenstein.  Nach 14 Jahren scheidet Uwe Saßmannshausen auf eigenen Wunsch aus dem Amt als stellvertretender Kreisbrandmeister in Siegen-Wittgenstein aus.

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Landrat Andreas Müller hat Uwe Saßmannshausen offiziell als stellvertretenden Kreisbrandmeister aus dem Dienst entlassen. Saßmannshausen hatte nach 14 Jahren den Wunsch geäußert, aus dem Amt zu scheiden und die Aufgabe in jüngere Hände zu übergeben.

Zum Abschied überreichte der Landrat die offizielle Entlassungsurkunde und bedankte sich in einem persönlichen Gespräch bei dem Freudenberger für sein langjähriges Engagement. Vor allem die Begegnung mit vielen Menschen habe ihm in all den Jahren immer besonderen Spaß gemacht, die Kameradschaft vor Ort, im Kreis aber auch überregional, berichtete Saßmannshausen in dem Gespräch.

Orkan Kyrill nachhaltig in Erinnerung geblieben

Er habe viele interessante Personen kennengelernt und Kontakte geknüpft, etwa beim Institut der Feuerwehr in Münster, im Rahmen seiner Tätigkeit im Prüfungsausschuss für Gruppenführer oder bei besonderen Einsätzen etwa beim Papstbesuch in Köln oder bei der Fußball WM 2006 in Dortmund. Ganz besonders in Erinnerung geblieben sind Saßmannshausen die Einsätze im Rahmen des Orkans Kyrill, bei dem im Kreis Siegen-Wittgenstein Katastrophenalarm ausgelöst wurde.

Im Laufe der 14 Jahre habe sich viel verändert, betonte Saßmannshausen – insbesondere im technischen Bereich: von der Anschaffung eines ersten Abrollcontainers für MANV-Einsätze („Massenanfall von Verletzten“) über die Einführung der Digitalen Alarmierung und des Digitalfunks bis hin zum Einzug in die neue Kreisleitstelle und der Inbetriebnahme einer Atemschutzübungsstrecke.

Kinderfeuerwehren als Meilenstein für Nachwuchsgewinnung

Die Einführung von Kinderfeuerwehren sei ein Meilenstein für die Nachwuchsgewinnung der Freiwilligen Feuerwehren gewesen, sagte der scheidende stv. Kreisbrandmeister. Und er habe sich besonders darüber gefreut, dass man beim Land eine Bezuschussung für Fahrzeuge für Kinderfeuerwehren erwirken konnte.

Der Landrat wünschte Saßmannshausen viel Glück und alles Gute für seine weitere persönliche Zukunft und betonte, dass Saßmannshausen mit Sicherheit auch künftig den Feuerwehrkameradinnen und Kameraden verbunden bleiben werde.

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