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So können Siegener Studis mit Erkältungen umgehen

Tee in diversen Sorten kann den Heilungsprozess bei Erkältung verkürzen - trotzdem ist der Gang zum Arzt manchmal nicht zu vermeiden.

Tee in diversen Sorten kann den Heilungsprozess bei Erkältung verkürzen - trotzdem ist der Gang zum Arzt manchmal nicht zu vermeiden.

Foto: Alexander Mosig / WP Siegen

Siegen.  Neben dem obligatorischen Gang zum Arzt können Studis einer Erkältung auch mit Tee entgegenwirken.

Husten, Schnupfen und Fieber – auch vor der Uni machen Erkältungs- und Grippesymptome nicht Halt und wenige Tage, nachdem das Wintersemester begonnen hat, begegnet man auf allen Campus Kommilitonen mit laufenden Nasen und geröteten Augen. Grippe und Erkältung scheinen sich breitzumachen. Doch warum eigentlich und was können wir dagegen tun?

Die Probleme

Ob nun Anwesenheitspflicht oder nicht, häufiges Fehlen in Kursen führt zu Wissensrückständen, weshalb gerade die ersten Wochen extrem wichtig sind, um den Anschluss beizubehalten, zufrieden aus dem Semester zu gehen und sich den Urlaub verdient zu haben. Daher ist die Grippe in den ersten Wochen fatal. Der Körper fühlt sich schlapp an und die erneute Ansteckungsgefahr ist riesig. So erklärt das Uniklinikum Freiburg in einem Pressebericht beispielsweise, dass auch eine Erkältung während der Beschwerden, meist eine Woche lang, ansteckend ist. Für eine Grippeerkrankung gilt das Gleiche. Deswegen sollten Studis die Uni in dieser Zeit besser meiden. Dies bestätigt Michael Fassel, der als Dozent an der Uni Siegen unter anderem das Seminar „Männlichkeit(en) der Literatur in der Weimarer Republik“ unterrichtet: „Wer krank ist, sollte lieber zuhause bleiben und sich auskurieren.“ Daher gilt: Das Abwehrsystem muss gestärkt werden!

Die Heilung

Der Gang zum Arzt ist auch bei einer Erkältung sinnvoll, um nicht nur schlimmere Krankheiten auszuschließen, sondern auch einen fachlichen Rat einzuholen. Meist empfiehlt dieser vor allem Ruhe und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ein guter Tipp, besonders für Studis, die gerne die Nacht zum Tag machen. Wer sich müde fühlt, sollte den Abend also besser daheim verbringen und im Zweifelsfall das eigene Wohlergehen über die nächste Party stellen, von der es mit Sicherheit in Zukunft noch einige geben wird.
Ich persönlich kann eine ausgewogene Mischung aus Tees empfehlen, um dem Körper nicht nur wichtige Flüssigkeit zuzuführen, sondern unter Umständen auch auf die heilenden Eigenschaften einiger Kräuter und anderer Hausmittel zu setzen. Mit einem Löffel Honig ergibt sich aus Pfefferminztee beispielsweise ein leckeres Getränk, das nichts mehr mit bitteren Kräutermischungen gemeinsam hat, außer dass es heiß in einer Tasse serviert wird. Ich persönlich kann Salbeitee als natürliches Mittel gegen akuten Hustenreiz sehr empfehlen. Zudem sind die Inhaltsstoffe von Tees sind kein Geheimnis und können selbst angepflanzt werden. Der Klassiker ist klein geschnittener Ingwer mit einem Spritzer Zitrone – gut für Körper und Seele und auch in der kalten Variante eine angenehme Abwechslung zur übersüßten Cola. Denjenigen, die einen ausgefalleneren Geschmack haben, stehen fast unendliche Kombinationsmöglichkeiten offen, so machen sich auch Orange und Zimt gut im Tee. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und vielleicht entwickelt sich dann auch ein neues Rezept, das man zu einem leckeren Cocktail umfunktionieren kann, sobald Schnupfen und Husten überstanden sind.

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