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Drei Siegener Erstis erzählen von den ersten Wochen

Die Erstsemesterbegrüßung im Audimax klärt über die wichtigsten Informationen auf.

Die Erstsemesterbegrüßung im Audimax klärt über die wichtigsten Informationen auf.

Foto: Hendrik Schulz

Weidenau.  Dirk, Jenni und Shannen berichten von Erstsemestereinführung, ihren Kommilitonen und dem neuen Lebensabschnitt.

Neue Strukturen, neue Inhalte, neue Leute – mit dem Start des Studiums ändert sich einiges. Die meisten Erstsemester („Erstis“) haben ihr Abitur absolviert und studieren nun ein Fach, das sie selbst ausgesucht haben. Allerdings können Erwartungen und Wirklichkeit manchmal auseinandergehen. Wir haben mit drei Erstsemestern über ihre ersten Eindrücke des Studentenlebens gesprochen. Dirk Börner (Studium in Maschinenbau) sowie Jenni Göbel und Shannen Reffert (beide studieren Literatur, Kultur und Medien) berichten uns von ihren Erfahrungen.

Verschiedene Voraussetzungen

Die Uni Siegen haben die drei aus unterschiedlichen Gründen gewählt. Dirk und Jenni kommen beide aus der Umgebung und mussten deswegen keine neue Wohnung oder Wohngemeinschaft suchen. Shannen stammt aus Mannheim und wollte auch dort studieren, das war allerdings nicht möglich. Sie erklärt: „Siegen war nicht meine erste Wahl“. Inzwischen hat sie hier aber freundliche Kommilitoninnen kennengelernt und sich etwas in Siegen eingelebt.

Die drei Erstsemester sind mit ganz unterschiedlichen Erwartungen in das Studium gegangen. Für Dirk ist das Studium so wie erwartet und behandelt Themen, die ihn interessieren. Jenni wollte ursprünglich Soziale Arbeit studieren, ist mit ihrer jetzigen Wahl aber zufrieden. Auch ihr haben die Kommilitoninnen den Start erleichtert. Shannen wollte direkt LKM studieren, wurde dann allerdings davon überrascht, wie gering der Medienanteil in den ersten Semestern ist. Inzwischen fragt sie sich, ob ihr nicht vielleicht Medienmanagement besser gefallen würde.

Erste Kontakte sind wichtig

Nicht jeder kann sich etwas unter der ESE-Woche vorstellen – genau deswegen lassen sie viele Studis ausfallen. Dabei muss man sich nicht etwa stundenlange Reden von den Fachschaften anhören, sondern bekommt vor allem Hilfe bei der Orientierung im ersten Semester. LKM-Studentin Shannen hat jedoch die ESE-Woche teilweise verpasst und das im Nachhinein bereut. „Wenn ich irgendjemanden etwas empfehlen würde, dann wäre es, an der ESE-Woche teilzunehmen. Ich habe mich schon sehr geärgert, dass ich da nicht dabei war“, sagt sie.

Auch werden in dieser Zeit die ersten Kontakte zu Kommilitonen geknüpft. Nette Mitstudis erleichtern den Anfang extrem, diese Erfahrung haben auch Shannen, Jenni und Dirk gemacht. Jenni erklärt: „Alle anderen sind hier auch komplett neu und wissen auch nicht, was jetzt so abgeht.“ Eine gute Voraussetzung, um sich gegenseitig zu helfen und dann durchzustarten!

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