6. Auflage

Siegener Nacht der Musik mit Chören, Gruppen und Solisten

Stellen die 6. Siegener Nacht der Musik vor (von links): Stadtrat Arne Fries, Ulrich Bruch (Sparda Bank), Josephine Rottler, (Kultur Siegen), Christoph Brombach (Innogy) und Angelika Braumann, Leiterin der Fritz-Busch-Musikschule.

Stellen die 6. Siegener Nacht der Musik vor (von links): Stadtrat Arne Fries, Ulrich Bruch (Sparda Bank), Josephine Rottler, (Kultur Siegen), Christoph Brombach (Innogy) und Angelika Braumann, Leiterin der Fritz-Busch-Musikschule.

Foto: Stadt Siegen

Bei der 6. „Nacht der Musik“ wird die Siegener Oberstadt zur ersten Adresse für Fans von Chören, Gruppen und Instrumentalisten aus allen Genres.

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Siegen. Rock, Pop oder Jazz – bei der 6. „Nacht der Musik“ am Samstag, 16. November, wird eine Vielfalt an Genres in der Oberstadt zu hören ein. Zwischen 20 und 23 Uhr werden Kirchen, Museen, die städtische Galerie Haus Seel, das Krönchen-Center und das Rathaus zu Konzertsälen für Chöre und Instrumental-Ensembles aus Stadt und Region. „Kultur Siegen“ lädt zu der Veranstaltung ein.

Wie entstand die Idee?

Die Idee zur „Nacht der Musik“ entstand anlässlich des Bundeswettbewerbs der Laien-Orchester, der 2014 in Siegen ausgetragen wurde. Die Organisatoren wollten den Gästen aus ganz Deutschland ein breites Spektrum an Ensembles und Musikrichtungen zeigen. Inzwischen hat sich die „Nacht der Musik“ zu einem „veritablen Chor-Festival entwickelt“, schreibt der Veranstalter.

Wer wirkt mit?

Von den mitwirkenden Gruppen sind achtzehn Chöre, darunter traditionsreiche Singgemeinschaften wie der MC 1888 Wilnsdorf, der MGV 1848 Salchendorf und der Männerchor Euterpe 1853. Mit dabei sind aber auch in jüngerer Zeit gegründete A-Capella-Gruppen wie „TonRebellion“, die „Stimmbänd“ oder auch „Fun4Voices“. Insgesamt bewegen sich die Sängerinnen und Sänger zwischen den Genres Volksmusik, kirchliche Musik, Gospel, Klassik, Pop und Rock.

Wo singen die Chöre?

Die achtzehn Chor-Auftritte sind auf die drei Stadtkirchen verteilt: Martinikirche, Marienkirche und Nikolaikirche. Zwischen 20 und 23 Uhr haben die Ensembles jeweils eine halbe Stunde Zeit, sich dem Publikum zu präsentieren. Die Menschen können vorbeischauen, zuhören so lange sie möchten und zum nächsten Spielort ziehen. Wer selbst einem Chor beitreten möchte, kann den Abend für ein „Speed-Dating“ nutzen und einen Eindruck von den unterschiedlichen Klangfarben der Gruppen gewinnen.

Wer ist sonst noch dabei?

Außer den Chören sind die Ensembles der Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen die zweite Säule, die die „Nacht der Musik“ trägt. Fester Programmbestandteil ist das „Forum junger Instrumentalisten“ im historischen Ratssaal, bei dem sich ab 20 Uhr junge Solisten und Ensembles vorstellen, bevor Dozenten der Musikschule spanische und südamerikanische Musik spielen.

Der Pianist Alexander Breitenbach, ehemals Schüler der Fritz-Busch-Musikschüler und vielfach ausgezeichnet in nationalen und internationalen Wettbewerben, beschließt den Abend im Ratssaal mit einem Konzert klassischer Klavierliteratur. Als Ort für barocke Musik hat sich das Obere Schloss etabliert. Hier spielen von 20 bis 21.30 Uhr Schüler und Lehrkräfte der Abteilung „Alte Musik“.

Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen. Ein Programmheft liegt in den Rathäusern und vielen Geschäften aus. Das komplette Programm gibt es auch als Download auf www.siegen.de .

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