Kundgebung

Siegen: Demo für in Türkei inhaftierte Mütter mit Kindern

864 Babys leben laut VdtA mit ihren Müttern in türkischen Gefängnissen.

864 Babys leben laut VdtA mit ihren Müttern in türkischen Gefängnissen.

Foto: Martin Horn

Siegen.  Verein deutsch-türkischer Akademiker macht in der Siegener Innenstadt auf die Situation weiblicher politischer Häftlinge mit Kindern aufmerksam.

864 Babys leben laut dem Siegener Verein deutsch-türkischer Akademiker (VdtA) in der Türkei mit ihren Müttern in Gefängnissen. Die Mütter seien politische Häftlinge. Am Mittwoch, 20. November, machte der Verein in der Siegener Innenstadt an der Bahnhofsstraßenbrücke mit Schildern und Informations-Flyern auf die Situation der inhaftierten Frauen und Kinder aufmerksam.

Adnan Öcal (im Bild rechts), Vereinsmitglied und Mitorganisator, hob dabei besonders die Probleme hervor, mit denen die Babys und Kleinkinder konfrontiert sind. Darunter sollen kein kindgerechtes Essen im Gefängnis ebenso zählen, wie kein vorhandenes Spielzeug oder nicht vorhandene Baby- und Kinderbetten.

Grundbedürfnisse kleiner Kinder könnten nicht gestellt werden

Somit seien Möglichkeiten, die Grundbedürfnisse zu stillen, meist nicht gegeben. „Frauen mit Babys und Kindern dürfen nicht in Gefängnisse gesteckt werden. Babys und Kinder müssen in einer freien und friedlichen Umgebung aufwachsen“, fordert der Verein.

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