Mittelaltertreffen

Ritterspiele und Spektakel auf Freudenbergs Alter Heide

Mancher Raubvogel lässt sich auch einmal von einem Menschen auf die Hand nehmen. Ein Falkner unterhält das Publikum mit Vorführungen.

Mancher Raubvogel lässt sich auch einmal von einem Menschen auf die Hand nehmen. Ein Falkner unterhält das Publikum mit Vorführungen.

Foto: Jürgen Schade

Alte Heide.  Um die 2000 Gäste kommen zu den jährlichen Ritterspielen der Siegerländer Lanzenritter nach Alte Heide bei Freudenberg.

Die Gemeinschaft der Lanzenritter ruft zu den Fahnen. Am Wochenende gab es wieder, wie in all den vergangenen Jahren, einen ritterlichen Wettstreit. In der Alten Heide in Freudenberg bebte wieder einmal die Erde, das Volk jubelte den Rittersleuten zu.

So versammelten sich Ritter, Gaukler und Fahrensleute auf der Großen Wiese am Ortsausgang, um ein mittelalterliches Spektakulum abzuhalten. Samstag und Sonntag gab es in den Nachmittagsstunden viel zu sehen. Für Kurzweil und Unterhaltung sorgte unter anderem der Gaukler Gawaan. Ein Falkner hatte sein Lager aufgeschlagen und präsentierte seine Raubvögel, von denen einige sich auch von Besuchern auf den Arm nehmen ließen. Ins Reich der Phantasie führte eine Märchenerzählerin vor allem die kleinen Besucher. Höhepunkte waren die Turniere der Lanzenritter, die sich hoch zu Ross sich im Lanzen- und Schwertkampf messen.

Mit Pferden durchs Feuer gehen

Um die 2000 Besucher sind am Wochenende insgesamt auf die Alte Heide gekommen, um sich im Reich des Mittelalters zu orientieren. Auf der vier Hektar großen Wiesenfläche waren zahlreiche Zelte aufgestellt, wo viele Köstlichkeiten angeboten wurden und der Duft von Gebratenem die Besucher anlockte. Eröffnet wurde der Markt am Samstagvormittag.

Dort wurden typische mittelalterliche Dinge verkauft. „Wir haben zum Beispiel einen Lederer und einen echten Bogenstand“ berichtet Vereinsmitglied Sabine Schneider-Heidrich. Am Samstagabend fand ein Reiterspektakel statt, bei dem die Pferde der Ritter durchs Feuer gingen. Am Montag verwandeln sich dann alle wieder in ganz normale Bürgerinnen und Bürger des 21. Jahrhunderts.

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