Justiz

Prozess gegen Buschhüttener Hundehändler verzögert sich

Eingang zu dem Hundehandel in Buschhütten: Am 14. Dezember 2016 wird der Betrieb stillgelegt, die Tiere werden abgeholt und in Tierheime gebracht.

Eingang zu dem Hundehandel in Buschhütten: Am 14. Dezember 2016 wird der Betrieb stillgelegt, die Tiere werden abgeholt und in Tierheime gebracht.

Foto: Jürgen Schade (Archiv)

Kreuztal/Hagen.  Die Razzia in Buschhütten ist mehr als drei Jahre her. Das Landgericht Hagen kann noch keinen genauen Prozesstermin nennen – 2020 soll’s losgehen

Der Prozess gegen den Kreuztaler Hundehändler wird ins Jahr 2020 verschoben, ein genauer Termin steht noch nicht fest. Das teilt das Landgericht Hagen auf Anfrage mit. Die dortige Justiz ist zuständig, weil die Polizei Hagen die Ermittlungen führt. Dort wohnt auch einer der Angeklagten, der den Kreuztaler belastet.

Kranke Tiere importiert

Vor mehr als drei Jahren war auf dessen Gelände in Kreuztal eine Razzia durchgeführt worden, der Hundehändler soll kranke Tiere illegal aus Osteuropa importiert haben. Insgesamt 105 Hunde waren beschlagnahmt worden.

Im Dezember 2016 waren der Züchter, seine Frau und seine Tochter verhaftet worden, der Mann wurde nach fünf Monaten als letzter aus der Untersuchungshaft entlassen. Seitdem hat er die Behörden mehrfach angezeigt, die Staatsanwaltschaft klagt ihn wegen „banden- und gewerbsmäßigen Betrugs“ beim Handel mit den Tieren an.

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