Blaulicht

Polizei muss 24-jährigen Wüterich aus Netphen fesseln

Polizei kann Wüteriche nur mit Mühe bändigen.

Polizei kann Wüteriche nur mit Mühe bändigen.

Foto: Michael Kleinrensing

Siegen.   Vandalismus und häusliche Gewalt am Wochenende: Zwei Männer leisten den Beamten in Siegen heftigen Widerstand.

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Heftigen Widerstand gegen Polizeibeamte leisteten zwei Männer am vergangenen Wochenende. Die Siegener Kriminalpolizei ermittelt.


Bei dem ersten Fall hatte ein 24-jähriger Netphener in der Nacht zu Montag in Weidenau zunächst diverse Sachbeschädigungen an einer Bushaltestelle und einem angrenzendem Tabakladen begangen. Als die deshalb alarmierte Polizei den Mann zur Wache bringen wollte, drehte er durch und leistete massiven körperlichen Widerstand – vier Beamte waren nötig, um den an Händen und Füßen gefesselten Wüterich in den Streifenwagen zu bringen.

Der Mann hatte außerdem einen – verbotenen – Schlagring sowie Drogen dabei. Auf der Wache wurde dem Mann, der unter starkem Alkohol- und vermutlich auch Drogeneinfluss stand, eine Blutprobe entnommen.
In einem Mehrfamilienhaus in der Siegener Oberstadt wurde ein 29-jähriger Mann bereits am Sonntag seiner eigenen Wohnung verwiesen, weil er gewalttätig gegenüber seiner Lebensgefährtin geworden war. In der Nacht zu Dienstag erschien er dann trotzdem verbotenerweise erneut bei der Frau, verschaffte sich zweimal Zugang zur gemeinsamem Wohnung und brach in einem Fall sogar die Wohnungstür auf.

Den erneut alarmierten Polizeibeamten leistete auch der 29-Jährige massiven körperlichen Widerstand – er wurde gefesselt und um den Aggressor zu bändigen, mussten die Einsatzkräfte vor Ort schließlich Unterstützung anfordern. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben und wurde in die Gewahrsamszelle auf der Wache gebracht. Zusätzlich zum Straftatbestand Widerstand gegen Polizeibeamte wurde gegen ihn ein Verfahren wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet.

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