Übergangsbetreuung

Personal krank: Hüttental-Kita in Geisweid ist geschlossen

Die Einrichtung in der ehemaligen Hüttentalschule bleibt zunächst leer. (Symbolbild)

Die Einrichtung in der ehemaligen Hüttentalschule bleibt zunächst leer. (Symbolbild)

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

Geisweid.   Übergangs-Kita in ehemaliger Hüttentalschule Geisweid kurzfristig geschlossen: Mit nur zwei Halbtagskräften kann keine Notgruppe angeboten werden

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Die Übergangs-Kita in der ehemaligen Hüttentalschule ist kurzfristig geschlossen worden. Das hat Michael Groß, Geschäftsführer des Vereins für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen (VAKS), dieser Zeitung auf Anfrage bestätigt.

Grund sind krankheitsbedingte Ausfälle des Personals: Die drei Vollzeitkräfte und die Anerkennungspraktikantin sind erkrankt, nur zwei Halbtagskräfte stehen noch zur Verfügung – zu wenig, um wenigstens eine Notgruppe mit reduzierter Kinderzahl und verkürzter Öffnungszeit weiterzuführen, sagt Groß: „Für kleine Träger ist das schwieriger.“ Vereine wie der VAKS können nur begrenzt Personal zwischen Einrichtungen wechseln lassen.

Vorübergehende Betreuung in zwei anderen Einrichtungen

Der Träger betreibt noch zwei Kitas in der Gerberstraße und auf der Sieghütte. Dort wurden auch vorübergehende Betreuungsplätze für zehn der 40 Hüttental-Kinder gefunden. Am 1. Juli sollen die zwei Gruppen in der Hüttentalschule wieder geöffnet werden; zu diesem Zeitpunkt tritt eine neu eingestellte Kraft ihren Dienst an.

Mindestens noch ein Jahr wird das Provisorium dauern. Von dem Neubau auf dem Schießberg, den die stadteigene Kommunale Entwicklungsgesellschaft (KEG) errichtet, ist noch nichts zu sehen.

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