Debatte

Netphener Feuerwehr „rückt keinen Millimeter nach Rechts“

Sebastian Reh, Leiter der Netphener Feuerwehr (Archiv).

Sebastian Reh, Leiter der Netphener Feuerwehr (Archiv).

Foto: Laura Handke

Die Kommunalpolitik der Stadt Netphen unterstützt die Feuerwehrleute im Streit um den Vorsitzenden des Deutschen Feuerwehrverbands, Hartmut Ziebs.

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Netphen. Der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Netphen und stellvertretender Kreisbrandmeister Sebastian Reh hat im Streit um den Vorsitzenden des Deutschen Feuerwehrverbands, Hartmut Ziebs, ausgesprochen, was viele seiner Kameraden denken: „Die Feuerwehr rückt keinen Millimeter nach Rechts.“

Angeschlossen haben sich alle Fraktionen des Rats: „Gemeinsam möchten wir unsere Solidarität mit den Frauen und den Männern der Freiwilligen Feuerwehr sowie unsere überaus große Wertschätzung für ihre Arbeit ausdrücken“, so der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands, Sebastian Zimmermann. „Jegliche Ausprägungen von Extremismus, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“ stellt SPD-Fraktionschef Manfred Heinz klar.

Gemeinsame Aufgabe aller Parteien

„Rechtsextremistische, fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Aktivitäten, Einstellungen und Phänomene sind gesellschaftliche Bewegungen, die nicht unterschätzt werden dürfen“, so Tobias Glomski von den Grünen. „Wir werden im Kampf um die elementaren Bürgerrechte eng mit der Freiwilligen Feuerwehr Netphen arbeiten“, erklärte Olaf Althaus, Vorsitzender der FDP.

„Wir unterstützen das Engagement der Verantwortlichen als ‚Brandwache‘ gegen Rechts, sagt Dr. Christian Stoffers, Vorstandsmitglied der CDU. Steffen Löhr (SPD): „Wir sehen es als unsere gemeinsame Aufgabe, die Bürger unserer Stadt und die Menschen, die bei uns leben, immer wieder aufs Neue für unseren Staat, seine Werte und seine Ordnung zu gewinnen“.

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