Unglück

Nach der Explosion von Alchen wird Spendenkonto eingerichtet

Blumen und Kerzen in der Nähe des Unglücksorts: Vertreter der Bürgerschaft, der Stadt und der Gemeinde sollen über die Verwendung der Mittel entscheiden.

Blumen und Kerzen in der Nähe des Unglücksorts: Vertreter der Bürgerschaft, der Stadt und der Gemeinde sollen über die Verwendung der Mittel entscheiden.

Foto: Rene Traut

Alchen.  „Die Menschen möchten gerne etwas Konkretes tun, einen praktischen Beitrag leisten, die Not lindern helfen“, sagt Pfarrer Oliver Günther.

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Die Ev. Kirchengemeinde Oberholzklau hat eine Idee der Alcher Dorfgemeinschaft aufgenommen und ein Spendenkonto für die diakonische und seelsorgerliche Bewältigung der Folgen aus dem Unglück in Alchen vom 8. September 2019 einzurichten.

„Die Solidarität ist groß, die Hilfsbereitschaft auch. Die Menschen möchten gerne etwas Konkretes tun, einen praktischen Beitrag leisten, die Not lindern helfen“, so Pfarrer Oliver Günther.

Möglichkeit, damit Menschen Hilfe leisten können

Die Kirchengemeinde nehme die Spenden entgegen und werde ein Gremium aus Vertretern der Bürgerschaft, der Stadt Freudenberg und der Kirchengemeinde ins Leben rufen, das über die konkrete Mittelverwendung entscheidet. Zuwendungsbescheinigungen können ausgestellt werden.

„Die Folgen, die das Unglück aufgeworfen hat, kann noch niemand überblicken. Alchen braucht Hilfe. Dies hat auch eine finanzielle Dimension. Die Einrichtung des Spendenkontos bietet den Menschen eine Möglichkeit, Hilfe zu leisten“, so Günther weiter.

Fernsehgottesdienst in der Alcher Kirche abgesagt

Die Kontodaten: Ev.-Ref. Kirchengemeinde Oberholzklau, IBAN DE09 4605 0001 0070 7505 75, BIC WELADED1SIE, Verwendungszweck: „Unglück in Alchen“.

Am Sonntag, 29. September 2019, hätte ein TV-Gottesdienst in der Kirche in Alchen stattfinden sollen, den die Gemeinde abgesagt hat. Eine Fernsehkamera im Gottesdienst wäre zum jetzigen Zeitpunkt nicht angemessen, so Pfarrer Günther, „die persönliche Betroffenheit der Menschen braucht gerade jetzt den besonderen Schutzraum der Geborgenheit, den wir als Gemeinde in unserer Kirche anbieten wollen.“

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