Wirtschaft

Krombacher Brauerei erhöht Ausstoß auf 7,5 Mio. Hektoliter

Der Supersommer 2018 und das florierende Geschäft mit alkoholfreien Erfrischungsgetränken der Marken Schweppes und Orangina haben Deutschlands größter Privatbrauerei Krombacher ein kräftiges Wachstum beschert.

Der Supersommer 2018 und das florierende Geschäft mit alkoholfreien Erfrischungsgetränken der Marken Schweppes und Orangina haben Deutschlands größter Privatbrauerei Krombacher ein kräftiges Wachstum beschert.

Foto: dpa

Krombach.   Supersommer, Schweppes, Orangina: Siegerländer Brauerei spricht vom erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte.

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Der Supersommer 2018 und das florierende Geschäft mit alkoholfreien Erfrischungsgetränken der Marken Schweppes und Orangina haben Deutschlands größter Privatbrauerei Krombacher ein kräftiges Wachstum beschert. Insgesamt stieg der Ausstoß der Gruppe im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf knapp 7,5 Millionen Hektoliter, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz wuchs um gut 10 Prozent auf 850 Millionen Euro.

Mitarbeiter werden gelobt

Besonders gut lief beim Bierbrauer das Geschäft mit den alkoholfreien Produkten. Hier steigerte das Unternehmen den Ausstoß 2018 sogar um 14,6 Prozent. Doch auch im Stammgeschäft legte das Familienunternehmen zu. Die Dachmarke Krombacher erzielte einen Rekordausstoß von gut 6 Millionen Hektolitern, ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Strategie, ein „Haus der starken Marken“ zu formen, sei ein Garant für das gute Ergebnis in 2018 und für das nachhaltige Wachstum, sagte Uwe Riehs, Geschäftsführer Marketing der Krombacher Gruppe. „Motor unseres Erfolges sind unsere starken Marken und unsere über 1000 motivierten und engagierten Mitarbeiter in der Krombacher Gruppe“, so Uwe Riehs.

Bier: Weiterhin Marktführer

Krombacher ist weiterhin Marktführer unter den deutschen Bieren. Pils und Radler sind in Deutschland Spitzenreiter, auch die führende Marktposition im Bereich alkoholfreier Biere konnte insbesondere mit den Sorten Pils und Radler weiter ausgebaut werden, heißt es. Mit der Krombacher „o,0%“-Produktreihe habe die Brauerei es geschafft, ein weiteres Angebot für eine neue Zielgruppe erfolgreich im Markt zu platzieren. Auch die Nachfrage nach naturtrübem Bier halte an. Unter dem Markendach „Brautradition“ konnte für die naturtrüben Sorten Kellerbier, Dunkel und Landbier erneut ein „signifikantes Wachstum“ vermerkt werden, teilt das Unternehmen mit.

Krombachers Fassbrause ist laut Unternehmensanhaben beliebteste Fassbrause Deutschlands. Das Getränk komme besonders bei Familien gut an. Vitamalz sei nach wie vor bei allen Altersgruppen äußerst beliebt, das starke Niveau konnte 2018 gehalten werden. Regionale Bedeutung haben die weiteren Marken Rolinck, Cab und Rhenania, teilt das Unternehmen mit.

Auch mit dem Gastronomie-Geschäft ist Krombacher zufrieden: Mehr als 1600 Gastronomen entschieden sich demnach neu für die Siegerländer. Außerhalb von Deutschland komme Krombacher ebenfalls gut an: Das Exportgeschäft wachse kontinuierlich. In allen strategischen Kernmärkten – dazu zählen unter anderem Spanien, Italien, USA, Russland und Großbritannien – war die Entwicklung von Krombacher 2018 positiv und führte zu einem Absatzrekord.

Neue alkoholfreie Sorten geplant

Schweppes Deutschland entwickele sich erfolgreich: Der Jahresausstoß von knapp 1,2 Millionen Hektolitern entspricht einem Plus von 14,6 Prozent, der Umsatz kletterte auf 128,7 Millionen Euro. Die Limonade Orangina als zeitloser Klassiker in der charakteristischen bauchigen Flasche sei einer der Erfolgsfaktoren für das gute Ergebnis des vergangenen Jahres. Anders lief es für die Kultmarke Dr. Pepper: Hier war das abgelaufene Geschäftsjahr nur zufriedenstellend.

Insbesondere im Bereich alkoholfreie Produkte sind neue Sorten geplant, die das Sortiment sinnvoll und zielgerichtet ergänzen sollen. Auch für die Markenkommunikation sind frische Impulse vorgesehen.

Der deutsche Biermarkt insgesamt dürfte 2018 nach erster Schätzung des Branchenmagazins Inside dank des Rekordsommers inklusive alkoholfreier Biere um etwa 1,5 bis 2 Prozent gewachsen sein. Konkurrent Warsteiner hatte am Mittwoch ein Absatzplus von 6,8 Prozent gemeldet.

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