Soziales

Kreuztal will Familienstützpunkt behalten

An der Grundschule an Dreslers Park in Keuztal wird die Förderung von Familien nach dem Vorbild eines Familienzentrums angeboten.

An der Grundschule an Dreslers Park in Keuztal wird die Förderung von Familien nach dem Vorbild eines Familienzentrums angeboten.

Foto: Hendrik Schulz / WP

Kreuztal.  Kreisweit gibt es das nur in Kreuztal: ein Familienstützpunkt, der an einer Grundschule angesiedelt ist.

Der Sozialausschuss hat sich für die Fortführung des Projektes „Familienstützpunkt“ in der Grundschule an Dreslers Park bis Ende des kommenden Jahres. Für die Finanzierung hat Sozialdezernentin Edelgard Blümel aktuell drei Alternativen im Blick.

Zumindest bis Mitte 2021 würde die Verwendung von Restmitteln der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) ausreichen, um die Kosten für die vorhandene Stelle abzudecken, die seitens der Katholischen Erwachsenen-und Familienbildung aus Olpe (kefb) besetzt wird. Diese hat die Mittel für die Personalkosten im Projektzeitraum 2018 bis 2020 nicht vollständig verbraucht, es sind 32.500 Euro übrig, die bei einem Ende der Fortführung an die Stadt Kreuztal zurückgezahlt werden müssten.

Für den Rest des Jahres überlegt Edelgard Blümel den Einsatz weiterer Restmittel aus Zuweisungen für Integrationsmaßnahmen. Allerdings nur dann, wenn es nicht gelänge, den Kreis zur Unterstützung zu bewegen. Dort stehen für 2021 insgesamt 62.055 Euro aus dem Landesprogramm „kinderstark - NRW schafft Chancen“ zur Förderung von Präventionsprojekten zur Verfügung. In jedem Falle solle das Projekt für 2021 finanziert werden und frühzeitig eine weitere Sicherung angegangen werden, stimmen alle Ausschussmitglieder überein.

JBS bietet sich als Veranstaltungsort an

Verabschiedet wir die Miet- und Nutzungsordnung für Räume in der städtischen Jugendeinrichtung „ JBS - Der Jugendtreff“ . Axel Römer (SPD) begrüßt den Um- und Ausbau der Einrichtung, wundert sich aber darüber, dass für die Nutzung eine Pauschale anfällt, in der die Reinigung bereits enthalten ist, später aber dem Nutzer trotzdem eine Reinigungspflicht auferlegt wird. „Besenreine Übergabe“ nach dem Gebrauch sei eine übliche Vereinbarung, erklärt Stadträtin Edelgard Blümel, das habe mit der anderen Vorschrift nichts zu tun. Römer ist zufrieden und wünscht sich einen ausgiebigen Gebrauch, der auch über das gewöhnliche Programm eines Jugendtreffs hinausgehen könne, „wie Konzerte oder Theater“.

Glonk in Littfeld wird so bald nicht barrierefrei

Julian Siebel (CDU) möchte wissen, wie der aktuelle Stand im Littfelder Jugendtreff „Glonk “ sei, ob die Verwaltung dort eine Modernisierung plane, wie es mit dem Thema Barrierefreiheit aussehe und wie es um den gewünschte zusätzlichen Raum stehe. Nicht zuletzt mit Hilfe der Jugendlichen sei dort viel geschehen, erwidert Edelgard Blümel. Weitere Maßnahmen seien derzeit nicht geplant. Geld und Zeit seien das Problem bei der Herstellung eines besseren Zugangs. Aktuell packten die Nutzer helfend zu, wenn es darum geht, Rollstuhlfahrern den Zugang zu ermöglichen. Das funktioniere, sei aber sicher kein Dauerzustand, räumt Edelgard Blümel ein.

Mehr Nachrichten, Fotos und Videos aus dem Siegerland gibt es hier.

Die Lokalredaktion Siegen ist auch bei Facebook .

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben