Jetzt ist die Bismarckhalle an der Reihe

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Die Siegerlandhalle hat ihre rund 8,5 Millionen teure Verjüngungskur erfolgreich abgeschlossen. Aber wie sieht es bei den übrigen "guten Stuben" der Stadt aus? Ein Gespräch mit Hallenamtsleiter Friedrich Schmidt.

Sind die übrigen Hallen und Bürgerhäuser wegen der Siegerlandhalle vernachlässigt worden?

Wir setzen immer Schwerpunkte. In den letzten Jahren war das die Siegerlandhalle. Der nächste Schwerpunkt ist die Bismarckhalle. Der Hallenausschuss hat uns beauftragt, einen Masterplan für die Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen vorzulegen.

Was passiert dort genau?

Die Energie- und Tagungstechnik muss modernisiert werden. Im Gastronomiebereich brauchen wir eine neue Küche, schließlich müssen bis zu 400 Leute bewirtet werden.

Werden die übrigen Hallen weniger gebucht, weil alle in die schicke, neue Siegerlandhalle wollen?

Nein. Die Bismarckhalle ist eher eine gute Ergänzung. Sie wird für regionale Tagungen bis zu 400 Personen gebucht. Und natürlich für Feiern. Zum ersten mal nach längerer Zeit haben wir wieder die "Nacht der Gastronomie" bekommen.

Und wie ist die Situation bei den Bürgerhäusern?

Eisern, Gosenbach und Oberschelden sind auf dem neuesten Stand. In Seelbach und Volnsberg muss einiges gemacht werden - im Rahmen des Etats, natürlich. Die Bürgerhäuser sind gut frequentiert. Sie dienen auch dazu, das Vereinsleben zu fördern.

Die Kirchen verkaufen Gotteshäuser. Ist ein Verkauf von Bürgerhäusern denkbar?

Dazu haben sie eine zu große Bedeutung für die Vereine. bw

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