Berufsbildungszentrum

IHK Siegen ehrt Ausbildungsbotschafter für ihr Engagement

Ehre wem Ehre gebührt: Für ihr besonderes Engagement erhalten die Ausbildungsbotschafter und Unternehmensvertreter Urkunden von der IHK.

Foto: Fabiana Regino

Ehre wem Ehre gebührt: Für ihr besonderes Engagement erhalten die Ausbildungsbotschafter und Unternehmensvertreter Urkunden von der IHK. Foto: Fabiana Regino

Siegen.   Das Ausbildungsbotschafter-Projekt der IHK neigt sich dem Ende zu. Deswegen möchten alle Beteiligten zukünftig an der Initiative festhalten.

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„Die besten Ideen sind meistens die einfachsten Einfälle. So ist es auch in diesem Fall“, beschrieb IHK-Geschäftsführer Klaus Fenster das Projekt des Berufsbildungszentrums „Ausbildungsbotschafter.“ Über 350 Auszubildende nahmen dabei die Rolle als Botschafter ihres jeweiligen Berufsbildes ein.

In der Siegener IHK-Geschäftsstelle bekamen sie für ihr Engagement Urkunden verliehen. Mit ihren Eindrücken und Erlebnissen aus den verschiedenen Berufsbereichen hatten sie zuvor Schulen im Kreis Siegen-Wittgenstein und Olpe besucht.

3 Jahre lang wurde das Projekt vom Land NRW und mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds gefördert. 2015 zogen die ersten Botschafter von Schule zu Schule. Jetzt droht das Projekt auszulaufen. „Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, so Klaus Fenster. Denn sowohl die Botschafter, Schüler, Eltern, als auch die Betriebe konnten ausschließlich positive Resonanz wiedergeben.

„Insbesondere die Schulen möchten an diesem Projekt festhalten“, wie Jennifer Novak vom Berufsbildungszentrum betont. Sie ist Leiterin des Projektes und koordinierte die Kooperationen mit Betrieben und Schulen. „Anfangs musste ich noch auf die Schulen und Betriebe zugehen. Mittlerweile ist das Projekt so bekannt und beliebt, dass die Kooperationspartner auf uns zukommen.“

35 Schulen nahmen insgesamt an dem Programm des Berufsbildungszentrums teil. Darunter die Realschule am Oberen Schloss, die das Projekt mit zwei festen Terminen im Jahr in ihrem Schulprogramm etablieren will.

7000 Schülerinnen und Schüler der Klassen acht und neun in den Sekundar-, Haupt-, Real-, Gesamtschulen, Gymnasien und Berufsschulen wurden erreicht. Sie bekamen so aus erster Hand Informationen über alle möglichen Berufe des dualen Berufsausbildungs-Systems und konnten ihre offenen Fragen an die Experten stellen.

87 Unternehmen aus der Region beteiligten sich an dem Ausbildungsbotschafter-Projekt und stellten dafür in den meisten Fällen gleich mehrere Auszubildende frei. „Es ist nicht selbstverständlich, dass die Betriebe teilweise gleich mehrere ihrer Auszubildenden dafür freistellen“, sprach der IHK-Geschäftsführer seinen Dank an die Unternehmensvertreter aus.

9 Minuten dauerte ein von Jennifer Novak angefertigter Videoclip, der das Geschehen in den Schulen veranschaulichte. „Man bekommt so einfach echte Eindrücke von Menschen, die auch wirklich in dem Beruf arbeiten und auf Fragen eingehen können. Mit einer Infobroschüre ist das nicht zu vergleichen“, lautete der Tenor der im Video befragten Schülerinnen und Schüler zu der Aktion.

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