Bundespreis

Holzhausen holt Silber bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Das Dorf Holzhausen aus der Gemeinde Burbach macht mit beim deutschlandweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Das Dorf Holzhausen aus der Gemeinde Burbach macht mit beim deutschlandweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Foto: WP

Holzhausen/Berlin.   Holzhausen wird vom Bundeswirtschaftsministerium mit der Silbermedaille beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet. Das Dorf war in der Endauswahl bei 2400 Bewerbungen.

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Holzhausen hat’s aufs Treppchen geschafft. Beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ belegt das Dorf aus der Gemeinde Burbach den zweiten Platz. „Das ist ein toller Erfolg. Ich finde es mehr als beachtlich und ziehe meinen Hut vor den Leistungen der Holzhäuser Dorfgemeinschaft“, sagt Bürgermeister Christoph Ewers, kurz nachdem die Jury in Berlin die Ergebnisse präsentiert hat.

Vorbildcharakter für NRW

Am Mittwochnachmittag war die 12-köpfige Jury zu Gast in Holzhausen. Drei Stunden waren die Abgesandten unterwegs durch das Dorf im Dreiländereck. Vom Ölberg über den Friedhof und Kirchplatz, durch die Färberstraße, das Gewerbegebiet die Grundschule und die Alte Schule. Bereits nach diesem Rundgang war Jurypräsident Reinhard Kubat begeistert. „So hatten wir das nicht erwartet.“ Besonders das soziale Gefüge sei stimmig und präge die Dorfgemeinschaft. „Holzhausen ist ein überaus zukunftsfähiges Dorf.“

Nach dem Urteil der Jury zeigt sich auch Ulrich Krumm, Vorsitzender des Heimatvereins zufrieden: „Silber freut uns natürlich sehr bei 33 anderen Dörfern. Es ist die logische Anerkennung für unsere Dorfgemeinschaft.“ Ebenso sei es der Lohn für „Jahre der Entwicklung“ im Golddorf 2014. Die Goldmedaille wäre aber „das Tüpfelchen auf dem ,I’“ gewesen, so Krumm.

Bürgermeister Christoph Ewers freut sich mit den Holzhäusern und fieberte bis zum Schluss mit. „Bronze wäre eine kleine Enttäuschung gewesen“, gibt Ewers zu, obwohl es eigentlich nicht auf den Preis ankomme. „Silber war trotzdem mein Tipp.“ Geht es nach dem Bürgermeister, können sich auch andere Dörfer in NRW etwas von Holzhausen abschauen: „Struktur und Initiativen – ein Beispiel dafür, wie man's macht.“ Auch für ihn sei diese Entwicklung „gut und richtig“.

2400 Bewerbungen

Holzhausen war die vorletzte der insgesamt 33 Stationen quer durch das Bundesgebiet. Von Loikum im deutsch-niederländischen Grenzgebiet nach Rantrum in Schleswig-Holstein, über Sauen in Brandenburg, Hirnsberg in Bayern bis nach Holzhausen war die Jury seit dem 14. Juni unterwegs. 2400 Bewerbungen sind insgesamt beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eingegangen. Ziel des Wettbewerbs: Die Gemeinschaft im Ort stärken, alltagstauglich sein und das Dorf wirtschaftlich voranbringen.

Und genau das hat der Heimatverein mit seinen Aktiven gestern schon einmal im kleineren Kreis gefeiert. Die große Sause soll es dann in Berlin geben.

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Im Januar wird in Berlin gefeiert 

Die offizielle Preisübergabe findet am Freitag, 27. Januar, in Berlin statt.

Zwar gebe es keine Geldpreise, so Krumm, auf die Leistung seien die Holzhausener trotzdem stolz.

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