Ausstellung

Helsper-Müller zeigt Serie „Ab-sicht“ in Hees Bürowelt

Die Kunst im Rampenlicht geht ins sechste Jahr.  Jetzt wurde die Ausstellung „Ab-sicht“  von Sabine Helsper-Müller

Die Kunst im Rampenlicht geht ins sechste Jahr. Jetzt wurde die Ausstellung „Ab-sicht“  von Sabine Helsper-Müller

Foto: Wolfgang Leipold

Siegen.   Kunst im Rampenlicht geht ins sechste Jahr. Sabine Helsper-Müller präsentiert verschiedene Motive aus der Natur. Vieles überlässt sie dem Zufall.

„Wir wissen nicht, was auf uns zukommt“. Damit meint Jan Schöne von der Firma Hees Bürowelt die jeweils neue Ausstellung, die jährlich zwei Mal in der Eingangshalle des Firmensitzes in der Leimbachstraße installiert wird. Denn die Künstler, meist aus der Region stammend, werden von den Experten des Kunstvereins Siegen ausgewählt.

Bilder-Serie „Ab-sicht“

Franz Josef Weber und Albrecht Thomas wissen sehr zu schätzen, welche Möglichkeiten die nach oben geschwungene Rampe den Künstlern zur Präsentation ihrer Werke bietet. Diese haben besondere Bedingungen zu erfüllen: Sie müssen das Neueste aus ihrem Schaffensprozess bieten und eigens für diesen besonderen Ort konzipiert sein. Sabine Helsper-Müller blieb eine relativ kurze Zeit, ihre Ausstellung vorzubereiten. „Ab-sicht“ nennt sie ihre Bilder: Acht großformatige Werke, in denen kräftige, leuchtend-optimistische Farben dominieren, und drei Kleinformatige, für die sie dunklere Töne verwendet hat.

Wortspiel

Ein Wortspiel mit bewusster Mehrdeutigkeit: Etwas ab-schauen, entdecken, zum Vorbild nehmen, aber auch Gesehenes zu verarbeiten und mit Ab-sicht neu und andersartig zu zeigen. Die meisten Werke nennt Sabine Helsper-Müller „Witi“. Es ist sowohl das Schweizer Wort für Weite als auch eine Landschaft im Kanton Solothurn, wo sie sich oft aufhält. Besondere Blicke und Farbeindrücke hält sie auf ihren Wanderungen in Skizzen fest. Mit Pinsel, Stift, Spachtel oder auch einfach in Schüttungen der Farben auf die Leinwand, die bewusst den Zufall zulassen. Sabine Helsper-Müller: „Motive der Natur reizen mich mehr als Architektur, Stadtlandschaften oder auch Menschen.“

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