Evangelischer Kirchenkreis

Haus der Kirche in Siegen wird saniert und umgebaut

Der evangelische Kirchenkreis Siegen will das Haus der Kirche in der Burgstraße umbauen und sanieren lassen. Die Kosten dafür liegen bei geschätzten zehn Millionen Euro.

Der evangelische Kirchenkreis Siegen will das Haus der Kirche in der Burgstraße umbauen und sanieren lassen. Die Kosten dafür liegen bei geschätzten zehn Millionen Euro.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Siegen/Wilgersdorf.  Kreissynode wird sich mit einer Investition von zehn Millionen Euro befassen. Neubau ist keine Alternative mehr.

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Über Zukunftsfragen des Evangelischen Kirchenkreises Siegen berät die Kreissynode am Mittwoch, 27. November, ab 8 Uhr in der CVJM-Jugendbildungsstätte Wilgersdorf. Das Leitungsgremium des Kirchenkreises beschließt unter anderem den Haushalt für das kommende Jahr. Zudem geht es bei den Beratungen um den Stand der Verhandlungen über die mögliche Vereinigung der beiden Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein.

Die Synodalen verhandeln weiter über die Zukunft des Hauses der Kirche. Der Sitz des Kreiskirchenamts Siegen-Wittgenstein sowie mehrerer kirchlicher Einrichtungen und Beratungsdienste in der Siegener Burgstraße ist stark sanierungsbedürftig. Das Thema steht seit 2017 auf der Tagesordnung. Damals war auch ein Neubau „auf der grünen Wiese“ als Alternative erörtert worden. „Mittlerweile ist deutlich geworden, dass sich diese Option nicht realisieren lässt“, heißt es in der Vorlage zur Synode.

Der Standort zwischen Schloss und Nikolai- und Martinikirche sei von solcher „städtebaulichen, geschichtlichen und kirchlichen Bedeutung“, dass Umbau und Sanierung der sinnvollere Weg seien. Die Detailplanung soll im Herbst 2020 vorgelegt werden. Gerechnet wird mit einer Investition von 10 Millionen Euro. Hinzu kommen Nebenkosten, unter anderem auch für die Miete von Ausweichräumen während der Bauzeit.

Traditionell wird auf der Herbstsynode der Haushalt des Kirchenkreises beschlossen. In diesem Jahr gibt es eine Neuerung: Die Systematik wurde von der traditionellen Form des kirchlichen Finanzwesens - der sogenannten Kameralistik - auf das System der Doppik - der Doppelten Buchführung in Konten – umgestellt. Über die Umsetzung des sogenannten Neuen Kirchlichen Finanzwesens (NKF) berichtet auf der Synode Verwaltungsleiter Oliver Berg.

Bericht über Fusion der Kirchenkreise

Auf ihren Tagungen im Juni haben die Synoden der beiden Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein beschlossen, eine mögliche Vereinigung in einer Machbarkeitsstudie zu prüfen. Mehrere Projektgruppen und eine Steuerungsgruppe haben inzwischen ihre Arbeit aufgenommen. Auf der Synode wird Superintendent Peter-Thomas Stuberg einen kurzen Zwischenbericht zum aktuellen Beratungsstand geben. Die fertige Machbarkeitsstudie soll auf der Sommersynode 2020 vorgestellt werden.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem auch der Bericht von Superintendent Stuberg über aktuelle Entwicklungen im Kirchenkreis und Wahlen für kirchliche Gremien, die Themen wie die Bewahrung der Schöpfung behandeln.

Zum Evangelischen Kirchenkreis Siegen gehören 29 Kirchengemeinden mit insgesamt rund 114.000 Gemeindemitgliedern. Die Synode tagt öffentlich.

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