Politik

Gesundheitsminister Spahn zur Diskussion an der Uni Siegen

Jens Spahn besucht die Uni Siegen am 23. Mai zu einer Diskussion über gesundheitliche Versorgungsstrukturen.

Jens Spahn besucht die Uni Siegen am 23. Mai zu einer Diskussion über gesundheitliche Versorgungsstrukturen.

Foto: Hans Blossey

Weidenau.   Am 23. Mai spricht Jens Spahn mit Experten aus Wissenschaft und Politik über Lösungsansätze für das Problem einer ärztlichen Unterversorgung.

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Die Sicherstellung zukünftiger gesundheitlicher Versorgungsstrukturen ist ein wichtiger Faktor, um das gesellschaftliche Leben auf dem Land intakt zu halten und ländliche Regionen vor Abwanderung zu schützen. Am Donnerstag, 23. Mai, diskutiert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit weiteren Gesprächspartnern aus Wissenschaft und Politik über zukunftsfähige Lösungsansätze.

Wie angespannt die Situation ist, wenn eine hausärztliche Praxis ohne Nachfolge schließen muss, hat sich in jüngster Vergangenheit an verschiedenen Standorten in Westfalen gezeigt. Die beiden Kassenärztlichen Vereinigungen in Nordrhein-Westfalen haben im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW eine Prognoserechnung für das Jahr 2030 erstellt. Demnach ist davon auszugehen, dass für den Landesteil Westfalen-Lippe in den kommenden Jahren im Vergleich zum derzeitigen Stand 1.164 Hausärztinnen und Hausärzte fehlen werden.

Zukunftsfähige Lösungsansätze

Um zukunftsfähige Lösungsansätze für das drohende Problem einer ärztlichen und pflegerischen Unterversorgung auf dem Land zu entwickeln, bedarf es der Unterstützung durch alle Beteiligten: Ärzte, Patienten, Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung.

Der Themenabend „Digitale Modellregion Gesundheit - Zukunft der ländlichen Versorgung“ findet am Donnerstag, 23. Mai, um 17 Uhr in der Universität Siegen statt.

In enger Kooperation mit der Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Uni und kommunalen Partnern hat das Forschungskolleg Forschungsprojekte zur Digitalen Modellregion Gesundheit Südwestfalen auf den Weg gebracht. Die Diskussion knüpft an Gesundheitsprojekte des Forschungskollegs über die Grenzen Südwestfalens hinaus an.

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