Neues Arbeitsumfeld

Gesucht: Der Arbeitsplatz der Zukunft

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Andrej Grenz studiert Maschinenbau an der Uni Siegen und wirkt an dem Projekt mit.

Andrej Grenz studiert Maschinenbau an der Uni Siegen und wirkt an dem Projekt mit.

Foto: Uni Siegen

Siegen.   Mit dem Projekt „Future Workspaces“ wollen Studierende der Universität Siegen das eigene Arbeitsumfeld für die Zukunft optimieren.

Homeoffice, Desksharing, digitales Nomadentum: Arbeit wird immer flexibler, mobiler und vernetzter. Wie könnte das Arbeitsumfeld der Zukunft aussehen, um die Bedürfnisse der Berufstätigen von morgen zu erfüllen? Damit beschäftigen sich zwölf Studierende der Uni Siegen im fakultätsübergreifenden Projekt „Future Workspaces“: Sie konzipieren bis Herbst optimierte Arbeitsplätze, die Prototypen sollen schließlich im Oktober vorgestellt werden und für jedermann zum Testen frei zugänglich sein.

Interdisziplinär

Eine Besonderheit des Projekts „Future Workspaces“ ist die bunte Mischung der Teilnehmer, die Betriebswirtschaftslehre, Sozialwissenschaften, Wirtschaftsinformatik oder -ingenieurwesen studieren. „Ein Vorhaben, das alle Fakultäten der Uni vereint, kann über die Grenzen der eigenen Disziplin hinaus wissenschaftlich kommunizieren und kooperieren“, so Projektleiter Prof. Björn Niehaves.

Motivierend

Bei einem ersten Treffen nannten die Teilnehmer genau das als Motivationsgrund: „Das fakultätsübergreifende Team öffnet neue Perspektiven der Produktbearbeitung und Produktentwicklung“, sagt etwa Andrej Grenz, der Maschinenbau studiert. Seine Kommilitonin Sidney Hribersek, Studentin der Wirtschaftsinformatik: „Innovationen benötigen nicht nur kreative Mitarbeiter mit Visionen, sondern auch ein Arbeitsumfeld, das die Ideenfindung fördert und Entfaltungsfreiräume schafft.“ Sie wolle aktiv die Zukunft mitgestalten.

Inspiration für eine solche Umgestaltung der Arbeitswelt lieferten Experten aus den Fachrichtungen Architektur, Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau und Soziologie. Mit Hees Bürowelt wurde zudem ein externer Partner gewonnen.

Gestaltend

Bei der Gestaltung eines modernen, flexiblen, zukunftsorientierten Büroarbeitsplatzes werden Aspekte beachtet wie etwa das Konzept des Active Office, das unterschiedliche körperliche Belastungen fordert. Weitere Aufgabe: Den Arbeitsplatz an verschiedene Nutzer und Aufgaben anpassen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Die Büroarchitektur der Zukunft soll Kollaboration, Kommunikation und Konzentration zulassen, den Fluss von Ideen, Informationen, Materialien und Dokumenten am Arbeitsplatz unterstützen und Möglichkeiten mobiler Vernetzung sowie moderner digitaler Technologien bieten.

>>>Hintergrund: Die Teamleiter

  • Betreut werden die studentischen Gruppen von Dr. Susann Wagenknecht und Prof. Jörg Potthast (Soziologie), Helga Schneider und Prof. Ulrich Exner (Architektur), Bastian Kordyaka und Prof. Björn Niehaves (Wirtschaftsinformatik) sowie Dr. Mario Penzkofer und Prof. Karsten Kluth (Maschinenbau).

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