Projekt

Fünf Millionen Euro für neue Aula an Sekundarschule Burbach

Die Gemeinde hat bei der Planung Wert auf die Holzkonstruktion gelegt.

Foto: Architekt M. Klein

Die Gemeinde hat bei der Planung Wert auf die Holzkonstruktion gelegt.

Burbach.   Der Erweiterungsbau am Schulzentrum soll Pausenhalle und Aula-Bereich sowie den Verwaltungstrakt umfassen. Barrierefreie Wege, größerer Schulhof.

Der Burbacher Teilstandort der Sekundarschule Burbach-Neunkirchen bekommt einen neuen Trakt, in dem Pausenhalle, Aula und Verwaltungsbüros untergebracht werden. Fünf Millionen Euro investiert die Gemeinde Burbach in das Projekt, der Rat hat die entsprechenden Haushaltsmittel in seiner jüngsten Sitzung einstimmig bewilligt. In diesem Jahr sollen die Bagger anrollen, das Gebäude soll bis 2019 fertiggestellt sein.

Das Gebäude

Der Neubau soll zwischen den beiden Trakten entstehen und die ehemalige Haupt- mit der ehemaligen Realschule verbinden. Die Planungen des Architekten Matthias Klein aus Netphen sehen einen zweigeschossigen Bau mit quaderförmigem Grundriss vor, der über Verbindungsbauten barrierefrei an die bestehenden Gebäude angeschlossen wird. Die beiden neuen Etagen bilden gewissermaßen Zwischengeschosse zu den dreigeschossigen Bestandsgebäuden. Im Treppenhaus wird ein Aufzug installiert.

Im Erdgeschoss in Massivbauweise werden Aulabereich und Pausenhalle als flexibel nutzbarer Raum untergebracht. Auf einer Fläche von rund 460 Quadratmetern können auf ansteigenden Sitzstufen (Raumhöhe: 4,25 Meter) Stühle für bis zu 450 Personen aufgestellt werden, an der Stirnseite gibt es eine etwa 60 Quadratmeter große Bühne sowie ein Stuhllager und Technikräume. Den Eingangsbereich bilden eine kleinere Pausenhalle als Foyer mit rund 45 Quadratmetern Fläche sowie ein Garderoben- und Kassenbereich.

Rund ein Drittel der Fläche des Obergeschosses nimmt das Lehrerzimmer ein; rund 170 Quadratmeter plus ein Besprechungszimmer. Auf die Holzbauweise war in den Planungen großen Wert gelegt worden, „wir sind Klimakommune“, hatte Bürgermeister Christoph Ewers betont. Neben Büros für Schulleitung und Sekretariat soll hier die Schulsozialarbeit untergebracht werden, außerdem ein Arbeits- sowie ein Ruheraum. Vor dem Eingang zum Verwaltungstrakt werden ein überdachter Fahrradabstellplatz sowie ein Müllhäuschen errichtet.

Die Vorarbeiten

Weil das Gelände in den Hang zum östlichen Teil der Killingstraße gebaut wird – wo auch sechs neue Parkplätze (einer behindertengerecht) und Zuwegung zum Obergeschoss gebaut werden –, muss der Hang ausgebaggert werden. Für die Baugrube des Kerngebäudes sind das rund 1900 Kubikmeter Boden, weitere 800 Kubikmeter Erdmassen müssen für die Zuwegung zum Eingang des Obergeschosses abgetragen werden.

Der anfallende Bodenaushub soll laut den Planungen des Ingenieurbüros Gewatec aus Neunkirchen auf der Westseite des Geländes wieder angeschüttet werden, um den dortigen Schulhof zu erweitern. Zum Schulhof weist auch der Eingang zum Erdgeschoss des neuen Trakts.

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