Kinofilm

Das letzte Land: Siegerlandpremiere im Viktoria-Filmtheater

  Bei den drei Vorführungen im Viktoria wird die Filmcrew auch vor Ort sein. 

  Bei den drei Vorführungen im Viktoria wird die Filmcrew auch vor Ort sein. 

Foto: Marcel Barion

Die Macher des Science-Fiction-Films bauen eine Ausstellung mit Modellen und Requisiten im Kino auf. Karten über die Viktoria-Homepage erhältlich

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Siegerland. Die Siegerlandpremieredes No-Budget-Science-Fiction-Films „Das letzte Land“ findet im Viktoria-Filmtheater Dahlbruch statt: Samstag, 23. Februar, 20 Uhr. Weitere Vorführungen – die einzigen regionalen Vorstellungen – sind Sonntag, 24., 17.30, und Mittwoch, 27. Februar, 20 Uhr, präsentiert von den Filmkunstfreunden Dahlbruch.

Die Filmemacher um Regisseur Marcel Barion bauen eine Ausstellung mit Modellen und Requisiten im Viktoria auf und sind zu jeder Vorführung vor Ort. Nach der Premiere gibt es eine Fragerunde mit der Filmcrew und dem Siegener Filmwissenschaftler Kai Naumann. Außerdem ist eine Premierenfeier geplant. Karten können auf der Homepage des Kinos unter viktoria-kino.de reserviert werden.

Positive Resonanz beim Max Ophüls Preis

Für den Film bauten die Macher ein lebensgroßes Raumschiffset gebaut, für die Außenaufnahmen ein verkleinertes Modell. Die Hauptdreharbeiten fanden 2014 statt. Bis Ende 2016 wurden Schnitt, Bildgestaltung, weitere Modellbauten, Trickaufnahmen und das Compositing der Spezialeffekte durchgeführt. Bis Ende 2017 wurden O-Töne nachbearbeitet sowie Sounds und Geräusche komplett aus Originalaufnahmen designt und vorgemischt.

Uraufführung war am 15. Januar 2019 beim 40. Filmfestival „Max Ophüls Preis“ in Saarbrücken. „Das letzte Land“ nahm am Wettbewerb um den besten Spielfilm teil und war in diesem Rahmen für mehrere Preise nominiert, darunter auch „Beste Regie“ und „Bestes Drehbuch“. Darsteller Torben Föllmer gehörte außerdem zu den acht Nominierten in der Kategorie „Bester Nachwuchsdarsteller“. Im Laufe des Festivals wurde der Film insgesamt acht mal gezeigt, knapp 1000 Leute sahen den Film, Publikumsresonanz und Filmkritik waren äußerst positiv.

Gesetzlose in einem kleinen alten Raumschiff

„Mit konsequentem Charme für das analoge Sci-Fi-Genre- und Ausstattungskino der 1960er bis 1980er Jahre, großer Liebe zum Detail und angetrieben durch den Feuereifer seines Machers Barion ist der Kreativmannschaft ein optisch ansprechender Debütfilm gelungen, dem die Knappheit seiner Mittel (ca. 20.000 Euro) keinesfalls anzusehen ist“, schrieb etwa Simon Hauck auf www.kino-zeit.de

Der Film verbindet Züge des Kammerspiels, des Roadmovies und des Thrillers miteinander und handelt von zwei Gesetzlosen, Adem (Torben Föllmer) und Novak (Milan Pešl), die in einem kleinen, alten Raumschiff von einem öden Planeten flüchten und im Weltall nach einem besseren Ort suchen. (jhs)

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