Prozess

Chronik: Misshandlungen in Burbacher Flüchtlingsheim

Das Flüchtlingsheim Burbach, wo Misshandlungen durch das Sicherheitspersonal publik wurden.

Das Flüchtlingsheim Burbach, wo Misshandlungen durch das Sicherheitspersonal publik wurden.

Foto: Hendrik Schulz

2014 sorgten Misshandlungen an Flüchtlingen in einer Unterkunft in Burbach für Aufsehen. Nun Beginnt der Prozess. Die Chronik der Ereignisse.

Der Fall erregte im Jahr 2014 großes Aufsehen. In einer Flüchtlingsunterkunft in Burbach wurden Menschen von Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma misshandelt. Das Gerichtsverfahren gegen 32 Angeklagte findet nun (Beginn: Donnerstag, 8. November) im Hüttensaal der Siegerlandhalle statt.

Insgesamt hat die 1. große Strafkammer des Siegener Landgerichts 24 Verhandlungstage im Hauptverfahren angesetzt, um die als „Burbach-Skandal“ bekannt gewordenen Vorfälle in der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Siegerlandkaserne aufzuklären.

Burbach-Skandal: Schwere Vorwürfe gegen 32 Angeklagte

Den Angeklagten werden insgesamt 54 Fälle von Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Nötigung und Diebstahl zur Last gelegt. Die Vorfälle sollen sich im Zeitraum Dezember 2013 bis September 2014 ereignet haben; damals war das Unternehmen European Homecare (EHC) Betreiber der Notaufnahmeeinrichtung (NAE).

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