Besuch bei den Beienbacher Erzgruben

Foto: Jürgen Schade

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Rund um Beienbach gibt es zahlreiche stillgelegte Eisenerzgruben.

Zur ersten Grubenwanderung „Rund um Beienbach” hatte am Sonntagnachmittag der Heimatverein Beienbach eingeladen. Als Experten gewinnen konnte Vorsitzender Peter Groos den Netphener Thomas Kettner, der seit 25 Jahren Bergbauforschung betreibt und sich besonders mit den Stollen und Gruben im Netpherland befasst.

Und Beienbach hat davon eine ganze Menge zu bieten: Von der Ortsmitte aus wanderten die rund 40 Teilnehmer zur Grube „Gute Hoffnung” dessen Muthung (Nutzrecht) durch Friedrich Stein aus Deuz schon 1883 erfolgte, ebenso die „Pingen Grube Gutglück + Zufälligglück”. Weitere Stationen waren die Grube Kleeblatt, der Gangausbiss der Grube Schnellenberg, der Obere Stollen der Grube Schnellenberg, die Grube Morgenröthe, der tiefe Stollen der Grube Schnellenberg sowie der Schachtbetrieb der Grube Schnellenberg. Dort wurden Eisenerze, Nickelerze und Bleierze gefördert.

Nach der fast zweistündigen Wanderung trafen die Teilnehmer auf dem Hof Gräb ein, wo Kaffee, Kuchen, frische Waffeln sowie kühle Getränke bereitstanden. Für Thomas Kettner und auch für den Heimatvereinsvorsitzenden wird dies nach solch einem Erfolg nicht die letzte Grubenwanderung gewesen sein.

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