Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit begrüßt Namensdiskussion

Bereitschaft zur Umbenennung hat zugenommen

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Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland hat „mit Genugtuung” zur Kenntnis genommen, dass in Kreuztal wieder über die Umbenennung des Friedrich-Flick-Gymnasiums diskutiert wird.

Wie schon vor 20 Jahren sei die zentrale Frage, ob eine Schule, der Ort der Erziehung junger Menschen, nach einem verurteilten Kriegsverbrecher benannt sein. Die damals geäußerte Befürchtung, dass im Falle einer Umbenennung des Gymnasiums kein Geld aus der Förder-Stiftung mehr gezahlt würde, scheint nach dem Stiftungsrecht unbegründet zu sein.

Auch sei die Bereitschaft, sich mit den Folgen der nationalsozialistischen Terrorherrschaft vorurteilsfrei zu beschäftigen, in der Bevölkerung gestiegen. Dies belegten die steigenden Teilnehmerzahlen an der jährlichen Kundgebung anlässlich des Gedenktages am 27. Januar am Fred-Meyer-Platz in Littfeld. In Littfeld werden nach Ansicht der Gesellschaft bei dieser Feier „keine politischen Lippenbekenntnisse und keine Betroffenheitsrhetorik für die Presse abgeliefert, sondern finde ernsthaftes Aufarbeiten der Geschichte statt”. Dazu gehöre auch die Diskussion über den Namen des Kreuztaler Gymnasiums.

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