Studium

Bauarbeiten am Adolf-Reichwein-Campus schreiten voran

An den Außenfassaden werden aktuell die neuen, weißen Fassadenelemente angebracht – rund 25.000 Stück sind es insgesamt. Einige Monate bleiben das Baugerüst und die beiden großen Krane noch auf dem Campus.

An den Außenfassaden werden aktuell die neuen, weißen Fassadenelemente angebracht – rund 25.000 Stück sind es insgesamt. Einige Monate bleiben das Baugerüst und die beiden großen Krane noch auf dem Campus.

Foto: Uni Siegen

Siegen.   Die Gebäude der Universität Siegen auf dem Haardter Berg bekommen eine neue Fassade. Die Arbeiten sollen Ende April abgeschlossen sein.

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Bis Ende 2019 werden Mensa, Bibliothek und die Gebäudeteile „H“ und „K“ auf dem Adolf-Reichwein-Campus der Universität Siegen innen wie außen vollständig erneuert und modernisiert. Ein Überblick über den Fortschritt:

Außen

Die Arbeiten an der Außenfassade laufen auf Hochtouren: Rund 25.000 einzelne Aluminiumblech-Elemente bringen die Bauarbeiter insgesamt an. Das charakteristische Blau weicht damit sukzessive einem weißen Farbton. Auf der Süd- und Westseite der Gebäude ist das aktuell schon zu sehen. Die Nord- und Ostseite sollen im zweiten Schritt folgen. Läuft alles nach Plan und spielt das Wetter mit, wird der gesamte Sanierungstrakt Ende April 2019 in frischem Weiß erstrahlen.

Rund 50 Arbeiter sind zurzeit täglich auf den Baugerüsten an den Fassaden im Einsatz. Sie bringen an den Wänden zunächst eine neue Wärmedämmung an. Die Fassadenelemente werden anschließend aufgesetzt. Gehalten wird beides von Trägerelementen, die zuvor senkrecht angebracht wurden. Bisher habe das Wetter für die Arbeiten gut mitgespielt, sagt Thomas Schröder, Oberbauleiter der zuständigen Baufirma Züblin. Damit die Baugerüste bei stärkerem Wind stabil stehen, wurden sie mit Gerüstankern am Gebäude befestigt.

Innen

Nachdem der Sanierungstrakt zunächst komplett entkernt wurde, läuft mittlerweile der Innenausbau. Auf den Etagen der Büro- und Seminargebäude „H“ und „K“ wurden die Büros zum Mittelgang hin etwas verkleinert. Dafür ist im Mittelgang eine Gemeinschaftsfläche entstanden, die sich über die gesamte Länge der Flure erstreckt. Hier können künftig Gespräche geführt und Besprechungen abgehalten werden, es gibt Teeküchen und Räume für gemeinschaftliche genutzte Drucker, Kopierer und andere Arbeitstechnik. Durch bodentiefe Glasfenster und Durchgänge wirkt der Bereich offen und freundlich.

In der Universitätsbibliothek dominiert zwar nach wie vor der blanke Beton – aber: Teile der Decke sind schon in einem hellen Grauton gestrichen. Gerade sind die Bauarbeiter dabei, eine neue Lüftungsanlage und die Technik für Heizung und sanitäre Anlagen einzubauen. Es ist sehr kalt in dem offenen Raum mit der großen Freitreppe. „In den Bereichen, wo gerade gearbeitet wird, stellen wir Heizöfen auf. Wir benötigen dort eine Temperatur von etwa 10 Grad, denn bei niedrigeren Temperaturen lassen sich die Baustoffe nicht gut verarbeiten“, sagt Schröder. Insgesamt ist der Oberbauleiter mit dem Fortgang der Arbeiten sehr zufrieden: „Wir liegen gut im Zeitplan.“ Läuft alles nach Plan, können Studierende und Uni-Beschäftigte in rund einem Jahr wieder im derzeitigen Sanierungstrakt lernen und arbeiten.

Auch in der Mensa und in der Cafeteria wird aktuell neue Lüftungs-, Sanitär- und Heizungstechnik eingebaut. Anschließend bekommen die Räume Stück für Stück den Charakter, der die Nutzer künftig erwartet: Die Wände werden verputzt und gestrichen, es werden teilweise neue Böden verlegt, Lampen müssen installiert und Elemente der Inneneinrichtung eingebaut werden – etwa das Küchenmobiliar und die Ausgabetheken in Mensa und Cafeteria. Hell und freundlich sollen die Gastronomiebetriebe, die Bibliothek und die Büros und Seminarräume werden, um moderne Arbeitsbedingungen für Studierende und Beschäftigte zu schaffen.

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