Klimaschutz

Xantener Eltern rufen zum Klimastreik auf

Seit Monaten gehen Schüler auch in Xanten unter dem Titel „Fridays for Future“ für mehr Klimaschutz auf die Straße. Diesen Protest wollen nun einige Eltern unterstützen

Seit Monaten gehen Schüler auch in Xanten unter dem Titel „Fridays for Future“ für mehr Klimaschutz auf die Straße. Diesen Protest wollen nun einige Eltern unterstützen

Foto: Archiv

Xanten.  Damit sollen die Proteste der „Fridays for Future“-Schülerbewegung unterstützt werden. Die Demonstration ist am 20. September.

Mehrere Eltern rufen andere Mütter und Väter in Xanten dazu auf, den Klimastreik von Schülern am Freitag, 20. September, zu unterstützen. „Wir Erwachsenen müssen mit auf die Straße und helfen, dass es ein Erfolg wird“, sagte Wolfgang Ebert, der die Xantener Gruppe „Parents for Future“ (zu deutsch: Eltern für die Zukunft) ins Leben gerufen hat. Die Gruppe sei innerhalb weniger Tage schon auf acht Mitglieder angewachsen und stehe anderen Eltern offen, berichtete Ebert. Die Mitglieder tauschen Informationen über eine Whatsapp-Gruppe aus.

In vielen Ländern gehen Schüler seit Monaten immer wieder freitags auf die Straße und demonstrieren für mehr Klimaschutz. Die Proteste laufen unter dem Titel „Fridays for Future“, zu deutsch: Freitage für die Zukunft. Die Teilnehmer werfen der Politik vor, zu wenig gegen die Folgen des Klimawandels zu unternehmen. Am 20. September ist die nächste große Demonstration geplant. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, hat die Mitglieder dazu aufgerufen, sich an dem Protest zu beteiligen.

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In zahlreichen deutschen Städten haben sich somit in den vergangenen Monaten „Parents for Future“-Gruppen gegründet. Die Mütter und Väter unterstützen die Proteste ihrer Kinder. Das ist auch Eberts Motivation; sein Sohn engagiert sich in der Xantener Gruppe der „Fridays for Future“-Bewegung. „Ich bin begeistert, wie sich die Jugendlichen dafür einsetzen, wie die Welt morgen aussieht.“

Er und die anderen Eltern der Xantener Gruppe „Parents for Future“ wollten unter Erwachsenen dafür werben, sich an der Demonstration der Schüler am 20. September zu beteiligen und dafür die Arbeit ruhen zu lassen, also zu streiken, sagte Ebert weiter. „Weil unsere Kinder und Enkel keine Zukunft mehr haben, wenn wir jetzt nichts unternehmen.“

Die Folgen des Klimawandels könnten auf dem eigenen Grundstück beobachtet werden. Vor allem die Bäume litten unter der Trockenheit und stürben. „Wir haben keine Zeit mehr“, so Ebert.

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