Ehrung

Sonsbecker Landjugend steht nun im „Goldenen Buch“

Bürgermeister Heiko Schmidt (r.) brachte das „Goldene Buch“ zum Grillfest mit.

Bürgermeister Heiko Schmidt (r.) brachte das „Goldene Buch“ zum Grillfest mit.

Foto: arfi

Die Gemeinde Sonsbeck dankte den Mitgliedern der katholischen Landjugend (KLJB) Sonsbeck für den Einsatz bei der 72-Stunden-Aktion.

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Sonsbeck. In 72 Stunden verwandelten die Mitglieder der katholischen Landjugend (KLJB) Sonsbeck die vormalig zugewucherte Fläche an der Labbecker Marienkirche in eine ansehnliche Parkanlange, inklusive Boule-Bahn und Barfußpfad. Dabei erfuhren die jungen Leute sehr viel Hilfe, sei es materieller und finanzieller Art oder in Form von Arbeitskraft. Und um sich dafür zu bedanken, richteten sie am Sonntag ein Grillfest für alle Unterstützer und Sponsoren aus. „Eine solche Aufgabe zu bewältigen ist umso schöner, wenn man weiß, dass man so viele Menschen im Rücken hat“, erklärte Lennart van de Weyer bei der Begrüßung. Bürgermeister Heiko Schmidt lobte die „tolle Leistung, die hier auf die Beine gestellt“ wurde. Für ihn sei ein solches Engagement überhaupt nicht selbstverständlich. „Umso stolzer bin ich und sind wir im Rat, dass wir junge Menschen haben, die sich so für ihren Ort einsetzen“, betonte der Bürgermeister. So sei man sich im Rat einig gewesen, dass sich die Landjugend einen Eintrag ins „Goldenene Buch“ der Gemeinde verdient hätte. Die 72-Stunden-Aktion und deren Ergebnis seien zwar der Ausschlag dafür gewesen, aber die Landjugend stehe bekanntlich für deutlich mehr Aktivitäten innerhalb der Gemeinde, von der Tannenbaumaktion bis zur Gestaltung eines Senioren-Nachmittages. „Das zeigt mir, dass hier im Ort eine ganze Menge richtig gut funktioniert“, befand Schmidt.

Neben dem „Goldenen Buch“, in das sich die KLJB-Mitglieder eintrugen, hatte der Bürgermeister noch eine Überraschung für die Ehrenamtler mitgebracht. Die Ende Mai gestaltete Fläche muss regelmäßig gepflegt werden, wenn sie nicht binnen kurzer Zeit wieder verwildern soll. Eine Aufgabe, die der Bauhof alleine nicht meistern könne. Seitens der Labbecker Dorfgemeinschaft sei der Gemeinde signalisiert worden, dass man die Fläche ebenfalls im Blick behalte. Um dies allen bereitwilligen Helfern zu erleichtern, fuhr der Bürgermeister einen roten Aufsitzrasenmäher vor, den die Gemeinde den jungen Helfern künftig zur Verfügung stellt, „damit es hier so schön bleibt, wie es jetzt ist“. Die Pfarrgemeinde, der die Parkfläche anteilig gehört, stellt zudem einen Garagenstellplatz für den Mäher.

Nach der Einsegnung des Parks sowie des Aufsitzmähers wurde die Parkfläche für das genutzt, wofür sie erstellt wurde: Zum gemütlichen Beisammensein.

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