Jubiläum

Die JuBo in Alpen ist immer noch jung und lebendig

Das Betreuer-Team der JuBo hatte sich zum runden Geburtstag schick gemacht mit Dirndl und Krachledernen.

Das Betreuer-Team der JuBo hatte sich zum runden Geburtstag schick gemacht mit Dirndl und Krachledernen.

Foto: Ostermann, Olaf (oo)

Alpen-Bönninghardt.  Die Bönninghardter Jugendgruppe hat ihr 50-jähriges Bestehen in Dirndl und Lederhosen mit einem Oktoberfest gefeiert.

Es dominierten die Farben Blau und Weiß und mittendrin ein grell grüne 50. Mit einem zünftigen Oktoberfest bei herrlichem Sonnenschein feierte die Bönninghardter Jugendgruppe (JuBo) am Samstag ihr 50-jähriges Bestehen. „In den Dirndln und Lederhosen sind wir als Betreuer ganz leicht zu erkennen“, erklärte Henrik Baumgärtner die Idee hinter dem bajuwarischen Motto.

Baumgärtner ist einer von aktuell insgesamt 24 Betreuern für die mehr als 70 Kinder aus der Bönninghardt, Menzelen und Veen, die sich der JuBo derzeit angeschlossen haben. Eine stattliche Zahl, die die Qualität und das Ansehen der JuBo-Arbeit eindrucksvoll unterstreicht. Die Kinder wurden beim Fest am JuBo-Heim erstmal mit Laufkarten versorgt, die an ein Lebkuchenherz erinnerten. Um an die süßen Preise zu kommen, musste der Nachwuchs verschiedene Aufgaben bewältigen, die ebenfalls sehr gut zum Motto passten, wie etwa das sportlich höchst ambitionierte „Maßkrugstemmen“.

Lustige Spiele sorgen für gute Stimmung

„Je nachdem, wie groß die Kinder sind, werden die Krüge vorher mit Wasser gefüllt“, erzählt Henrik Baumgärtner. Ein flottes Bierkrugschieben, das obligatorische Nagelspiel oder der Bierdeckelweitwurf waren weitere Disziplinen, die für eine ordentliche Gaudi op der Hei sorgten. Dass dies so recht nach dem Geschmack der JuBo-Kids war, wunderte Baumgärtner absolut nicht: „Das Oktoberfest ist bei jedem Ferienlager ein großes Thema. Die Kinder mögen das einfach.“

Eine Riesengaudi fand auch immer wieder zwischendurch auf der kleinen Bühne statt, die die Organisatoren aufgebaut hatten. „Schlag den Betreuer“ lautete die Herausforderung. Das Ergebnis konnte mitunter in eine ziemliche Sauerei ausarten. Dann nämlich, wenn es darum ging, mit einem Teelöffel im Mund Mehl von einem Gefäß ins andere zu befördern.

Bayrische Fotowand ist beliebtes Motiv

Reine Körperbeherrschung war hingegen gefragt bei der heiklen Aufgabe, einen zwischen den Beinen pendelnden Stab in einen Flaschenhals zu bugsieren. Für das Erinnerungsfoto stand eine bayrische Fotowand bereit – mit einem Trachtenpaar vor einer Bergkulisse. Das Motiv blieb immer dasselbe, nur die Gesichter des Pärchens wechselten naturgemäß. Der Stand war ein Renner.

Den kleinen Hunger zwischendurch konnten die Teilnehmer mit original holländischen Fritten stillen. Echt lecker. Bönninghardts Ortsvorsteher Herbert Oymann sowie Alpens stellvertretender Bürgermeister Kurt Verhülsdonk gratulierten der JuBo und betonten den Wert der Jugendarbeit für die Bönninghardt und die ganze Gemeinde.

Die Initiative zur Gründung der Jugendgruppe kam einst aus der Kirchengemeinde St. Vinzenz. Die JuBo war aber von Beginn an ökumenisch ausgerichtet und nicht an eine Konfession gebunden.

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