Jobcenter-Dachgarten

Süddeutsche Zeitung lobt Dachgarten als „gläserne Krone“

Das neue Jobcenter samt Dachgarten am Oberhausener Altmarkt.

Das neue Jobcenter samt Dachgarten am Oberhausener Altmarkt.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Das Gewächshaus auf dem Jobcenter in der Oberhausener City findet bundesweite Beachtung. Hat es das Zeug zum „innovativsten Gebäude der Stadt“?

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Die Strahlkraft des neuen Jobcenters mit seinem innovativen Gewächshaus auf dem Dach in der Oberhausener Innenstadt nimmt bundesweit weiter Fahrt auf. Nun widmet die Süddeutsche Zeitung dem Projekt einen großen Artikel – und findet durchweg positive Worte.

Autor Alexander Menden befasst sich sowohl mit der Architektur des Jobcenter-Gebäudes als auch mit dem Gewächshaus – der „gläsernen Krone auf dem dunkelroten Backsteinbau“. Er hebt die Einzigartigkeit des Oberhausener Projektes hervor, „das erstmals in Deutschland ein zentral gelegenes städtisches Bürogebäude landwirtschaftlich nutzt.“

„Neues Ökosystem für unsere Innenstädte“

Seit Ende September ist das Gewächshaus auf dem Jobcenter im Betrieb. Kräuter und Salatköpfe werden bereits geerntet und auf dem anliegenden Wochenmarkt verkauft. Auch die Forschungsabteilung des Oberhausener Instituts Fraunhofer Umsicht ist bereits fertiggestellt. Die Wissenschaftler arbeiten an Methoden des besonders nachhaltigen Anbaus von Pflanzen für die ortsnahe Lebensmittelversorgung. Dafür wird auch die Struktur des Gebäudes genutzt: Abwärme etwa aus den Computerräumen sorgt für schnelles Wachstum, gegossen wird mit Regenwasser.

Auch Architekt Wilfried Kühn kommt in dem SZ-Artikel zu Wort und bezeichnet den Bau in der Oberhausener Innenstadt als Schritt zur Erfindung eines „neuen Ökosystems für unsere Innenstädte“ – auch bezogen auf die Neuschaffung sozialer Zusammenhänge.

„Das innovativste Gebäude der Stadt“

Kein anderes deutsche Jobcenter, „dürfte mit einer derart großzügigen Lobby aufwarten, deren wichtigste Gestaltungselemente Lichtdurchlässigkeit, helle Flächen aus Gussbeton und der Verzicht auf eine abgehängte Decke zugunsten der vollen Raumhöhe sind“, heißt es in dem Artikel, der online am 15. November erschienen ist. Das Oberhausener Projekt sei „alles andere als gekünstelt, praxisfremd oder konzeptlastig.“

Im sozialen Medium Twitter bewirbt die Süddeutsche Zeitung den Artikel mit den Worten: „Wer an ein Jobcenter denkt, denkt nicht unbedingt an das innovativste Gebäude der Stadt. Ein Architekturprojekt in Oberhausen könnte das ändern.“

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