Ehrenmal-Diskussion

Stadttochter OGM sieht das Weltkriegs-Ehrenmal als Mahnmal

Das Ehrenmal zum Gedenken an die gefallenen Soldaten beider Weltkriege steht im Ruhrpark an der Kewerstraße in Oberhausen. Es wurde mit politischen Parolen in weißer Farbe beschmiert.

Das Ehrenmal zum Gedenken an die gefallenen Soldaten beider Weltkriege steht im Ruhrpark an der Kewerstraße in Oberhausen. Es wurde mit politischen Parolen in weißer Farbe beschmiert.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Die für Grünflächen zuständige Stadttochter OGM hält es für unmöglich, wie einige Menschen in der Stadt mit dem Denkmal im Ruhrpark umgehen.

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Die für städtische Grünflächen zuständige Oberhausener Stadttochter Oberhausener Gebäudemanagement (OGM) unterstützt die Forderung des Bürgerrings Alstaden, das umstrittene Ehrenmal für die gefallenen Soldaten beider Weltkriege im Ruhrpark weiter zu erhalten und zu pflegen.

„Die klare Stellungnahme des Bürgerring-Vorsitzenden Peter Klunk zum Ehrenmal im Ruhrpark findet meine voll Zustimmung – in mehrfacher Hinsicht“, erklärt OGM-Geschäftsführer Hartmut Schmidt. Es sei verachtenswert, dass der Stadt aufgrund der Beschädigungen von Gedenkstätten, öffentlichen Gebäuden und Spielplätzen jährlich Kosten in Höhe von über 100.000 Euro entstehen. Zudem sei weder das Beschmieren von Gedenkstätten mit politischen Parolen noch das Zurschaustellen rechtsextremen Gedankenguts zu akzeptieren. Auch der von den Oberhausener Jusos geforderte Abriss des Denkmals sei falsch.

„Das Engagement von Peter Klunk und der Einsatz des Bürgerrings Alstaden für den Erhalt und die Pflege des Mahnmals gegen Krieg und Zerstörung verlangen große Anerkennung. Wie sollen Nachkriegsgenerationen aus den Fehlern der Geschichte lernen, wenn die Erinnerungen daran zerstört werden?“, fragt Hartmut Schmidt.

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