Polizei

Oberhausen: Verletztes Kind auf Gehweg – kein Tötungsdelikt

An der Arminstraße in Vondern wurde der Junge am Mittwochnachmittag von Passanten auf dem Gehweg entdeckt.

An der Arminstraße in Vondern wurde der Junge am Mittwochnachmittag von Passanten auf dem Gehweg entdeckt.

Foto: Rene Anhuth / ANC-News

Oberhausen.  Kind verletzt auf Gehweg gefunden: Der Tatverdacht gegen die Mutter hat sich nicht erhärtet. Fahrlässigkeit könnte aber eine Rolle spielen.

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Nach dem tragischen Geschehen in Oberhausen, wo am Mittwochnachmittag ein Kind (23 Monate) schwer verletzt auf dem Gehweg Osterfeld-Vondern aufgefunden worden war, ermittelt die Kripo weiter in dem Fall.

Am frühen Mittwochnachmittag hatten Passanten vor einem Mehrfamilienhaus an der Arminstraße den schwer verletzten Jungen auf dem Gehweg entdeckt. Er war umgehend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er weiterhin behandelt wird.

Mordkommission ermittelte

Lebensgefahr besteht nach wie vor nicht. Die Kriminalpolizei Oberhausen hatte sofort ihre Ermittlungen aufgenommen.

Nach Würdigung der ersten Ermittlungsergebnisse wurde eine Mordkommission beim Polizeipräsidium Oberhausen eingerichtet, da ein versuchtes Tötungsdelikt zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte. Unter Tatverdacht stand die dreifache Mutter.

Mutter wurde entlassen

Im Zuge der weiteren Ermittlungen ließ sich dieser Anfangsverdacht nun nicht erhärten. Ein Unfall durch Fahrlässigkeit ist nicht auszuschließen.

Die tatverdächtige 27-Jährige wurde am Donnerstag nach der polizeilichen Vernehmung entlassen. Das Jugendamt ist eingeschaltet. Die Kriminalpolizei führt ihre Ermittlungen fort.

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