Hautpflege

Schöne Haut: Es muss nicht gleich eine teure Handcreme sein

Wer schöne Haut will, der greift in der Regel schnell zur Creme. Mit Sanddornsaft und Hirse kann man seine Hautgesundheit aber auch von innen unterstützen.

Wer schöne Haut will, der greift in der Regel schnell zur Creme. Mit Sanddornsaft und Hirse kann man seine Hautgesundheit aber auch von innen unterstützen.

Foto: Gerd Wallhorn / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Eine glatte, straffe und reine Haut bekommt man vor allem mit einer gesunden Lebensweise. Tipps aus dem Oberhausener Reformhaus Kaubisch.

Cremes, Salben und Gels für die Haut gibt es längst nicht mehr nur im Drogeriemarkt. An jeder Ecke wird die „24-Stunden-Creme für straffe Haut über Nacht“ angepriesen und verkauft. Teilweise auch zu Preisen, für die man sich auch einen schönen Abend im Restaurant machen könnte.

Unnötig seien Cremes jedoch nicht, meint Günter Kaubisch vom Reformhaus an der Lothringer Straße. Doch vieles könne man auch über die Ernährung steuern.

Kokosöl: der Feind der freien Radikalen

So zum Beispiel sei Kokosöl ein oft unterschätztes Produkt in Sachen Hautpflege. „Kokosöl ist reich an Mineralien, Antioxidantien und Vitaminen“, sagt Kaubisch. Es würde freie Radikale abwehren und dadurch auch sehr gut gegen Pickel und Akne helfen. Man kann das recht harte Öl sowohl essen, als auch direkt auf die Haut auftragen und über Nacht einwirken lassen. Gut lässt es sich mit dem Öl auch braten. Doch Vorsicht: sich mit dem gesunden Kokosöl eine fettige Bratwurst zu brutzeln, würde den Sinn und Zweck natürlich verfehlen. Also lieber eine schöne Gemüsepfanne zaubern. Für rund 200 Milliliter des Öls bezahlt man um die drei Euro.

Sanddornsaft: die Vitamin C-Bombe

Auch Sanddornsaft soll bei der Aufrechterhaltung der Barrierefunktion der Haut helfen. Viele nennen die Frucht aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts auch „Zitrone des Nordens“. Für einen halben Liter des Saftes muss man mehr als acht Euro berappen.

Hirse: Das Powergetreide stärkt das Bindegewebe

Die früher als „Armeleute-Essen“ verschriene Hirse erlebt momentan ihr Comeback als glutenfreies Power-Fitness-Getreide. Sie sei vor allem durch ihren hohen Kieselsäure-Gehalt interessant für die Haut, sagt Günter Kaubisch. Denn die auch als Silizium bekannte Kieselsäure stärkt das Bindegewebe. Das hilft gegen Falten und schlaffe Haut an Beinen, Armen, oder sonstigen Körperteilen.

Doch neben all diesen Ergänzungsmitteln betont Kaubisch ganz besonders, dass die besten Cremes und Sanddornsäfte nicht viel bringen, wenn der restliche Lebensstil nicht stimmt. „Viel Schlaf, ausgewogene Ernährung, am besten nicht Rauchen und keinen Alkohol trinken sind die Dinge, die man schon 1000 Mal gehört hat und trotzdem oft vergessen werden.“ Und gerade jetzt im Sommer müsse man die Haut auf jeden Fall vor UV-Strahlung schützen.

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