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Oberhausener Tour: Die Emscher-Insel mit dem Rad entdecken

Gleich zu Beginn der von der Metropole Ruhr ausgetüftelten Emscher-Insel-Tour kommt man in Oberhausen an der geschwungenen Brücke von Tobias Rehberger, „Slinky Springs to Fame“, vorbei.

Gleich zu Beginn der von der Metropole Ruhr ausgetüftelten Emscher-Insel-Tour kommt man in Oberhausen an der geschwungenen Brücke von Tobias Rehberger, „Slinky Springs to Fame“, vorbei.

Foto: Tom Thöne / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Auch in der Corona-Krise darf man noch radeln – allerdings am besten alleine oder höchstens zu zweit mit Abstand. Wir geben ein paar Tour-Tipps.

Der Frühling ist da – und lädt trotz Corona-Krise zu kleinen Radtouren ein. Wir haben aus der Menge an möglichen Radtouren mit Ausgangspunkt Oberhausen mal die „Emscher-Insel-Tour“ herausgesucht.

Diese Tour startet am Niederrheinstadion, der Heimat des Fußballviertligisten Rot-Weiß Oberhausen (RWO), und führt über 44 Kilometer bis nach Castrop-Rauxel. Dabei radelt man an beeindruckenden und ungewöhnlichen Objekten der Emscherkunst 2010 entlang: Man erlebt Parks, Industriegebäude, Aussichtspunkte und Rastplätze.

Berne-Park in Bottrop ist Teil der Route

Und so verläuft die Wegstrecke: Kurz nach dem Start geht es am Rhein-Herne-Kanal nach Westen, vorbei an der schwingenden bunten Kanalbrücke „Slinky Springs to Fame“. Auf der anderen Kanalseite bestaunt man dann den 117 Meter hohen Gasometer. Auf dem gut ausgebauten Radweg, flach wie eine Flunder, geht es mit Blick auf den Aquapark, den tanzenden Strommast und Haus Ripshorst mit seinen schönen Wiesen nun ostwärts nach Bottrop. Dort wartet die nächste große Station: der Berne-Park im Stadtteil Ebel. Das ehemalige Klärwerk ist heute eine Begegnungsstätte und auch noch Kulturzentrum.

Im weiteren Verlauf sind attraktive Stationen zu erfahren: So sieht man etwa den „Walkway and Tower“ in Recklinghausen-Suderwich. Auf einem Erdwall errichtet, ermöglicht der hölzerne Aussichtsturm einen weiten Blick über die gesamte Breite der Emscher-Insel bis hin zum regen Schiffsverkehr auf dem Rhein-Herne-Kanal.

Wer sich detailreicher über die Route und die Sehenswürdigkeiten auf dem Weg informieren möchte, der kann das unter www.kulturkanal.ruhr. Auf einer interaktiven Karte kann man sich detailliert zu den einzelnen Bauwerken und Kunstausstellungen informieren.

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