Interessensvertretung

Oberhausener Personalrat von Stadtbeschäftigten neu gewählt

Packen im Personalrat der Stadt Oberhausen als freigestellte Personalräte weiter an: André auf der Heiden, Monika Reuschenbach und Thorsten Wiemes wurden an die Spitze des 17-köpfigen Gremiums gewählt.

Packen im Personalrat der Stadt Oberhausen als freigestellte Personalräte weiter an: André auf der Heiden, Monika Reuschenbach und Thorsten Wiemes wurden an die Spitze des 17-köpfigen Gremiums gewählt.

Foto: Verdi

Oberhausen.  Die Beschäftigten der Stadt haben ihren 17-köpfigen Personalrat nach vier Jahren Amtszeit neu gewählt. Die meisten Plätze gehen an Verdi-Leute.

Die Belegschaft der Stadt Oberhausen hat nach den Personalratswahlen ein neu zusammengesetztes Gremium für ihre Interessenvertretung: Der 17-köpfige Personalrat für über 2500 städtische Beschäftigte tritt am 1. Juli 2020 seine Arbeit an.

Durch die Corona-Krisenzeit fiel die Wahlbeteiligung mit unter 50 Prozent diesmal recht schlecht aus. 13 Mitglieder gehören der Gruppe der Tarifbeschäftigten an, vier der Gruppe der Beamten.

Verdi-Mann André auf der Heiden erneut zum Vorsitzenden gewählt

In der konstituierenden Sitzung wurde nach Angaben von Verdi der bisherige Personalratsvorsitzende, André auf der Heiden, erneut (und das einstimmig) zum Vorsitzenden gewählt. Erster Stellvertreter ist Thorsten Wiemes von der Berufsfeuerwehr Oberhausen. Zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden wurde erstmals Monika Reuschenbach gewählt. Sie ist gelernte Erzieherin und seit fast zehn Jahren für ihre Personalratsarbeit freigestellt.

Sowohl bei den Tarifbeschäftigten als auch bei den Beamten standen jeweils zwei Listen zur Wahl – die Komba- und die Verdi-Liste. Bei den Tarifbeschäftigten gewann Verdi mit 84 Prozent elf von 13 Plätzen im Personalrat; bei den Beamten gingen mit 89 Prozent alle vier Plätze an Verdi.

Personalrat will sich für Altschuldenlösung einsetzen

Personalratsvorsitzender André auf der Heiden versicherte der Politik, mit vielen anderen Personalräten in NRW alles dafür zu tun, dass es endlich eine Altschuldenlösung für Städte wie Oberhausen gibt. „Diese Frage im Sinne der Kommunen zu lösen, ist existenziell. Nicht nur für uns als Beschäftigte, sondern am Ende für die Menschen, die in dieser Stadt leben.“

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