Internetprojekt

Oberhausener Azubis berichten online über Pflege-Alltag

Die Pflege-Azubis aus Oberhausen und Mülheim tauschen sich untereinander aus – und teilen ihre Erfahrungen im Internet.

Die Pflege-Azubis aus Oberhausen und Mülheim tauschen sich untereinander aus – und teilen ihre Erfahrungen im Internet.

Foto: EKO / Ategris

Oberhausen.  Pflege-Azubis aus Oberhausen und Mülheim berichten im Internet über ihren Alltag. Dabei müssen sie auch so einige Vorurteile aus dem Weg räumen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In der Pflege verdient man kein Geld. Man wechselt nur Windeln. Und man ist nur Befehlsempfänger. Mit Vorurteilen wie diesen wollen die Pflegeschüler des Evangelischen Krankenhauses aufräumen. Sie gewähren einen persönlichen Einblick in ihre Arbeit, online im Blog „Nextpflegeration“.

„Ich wusste schon immer, dass ich später einmal etwas mit kranken Menschen machen möchte“, berichtet dort etwa die Oberhausenerin Eva Dietz. Sie macht eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. „Mein Wunsch ist es, den Kindern zu helfen, zu versuchen, die Schmerzen zu lindern, die ungewohnte Umgebung im Krankenhaus etwas angenehmer zu machen und vielleicht ein kleines Lächeln auf die Gesichter zu zaubern.“

Entscheidungshilfe für junge Menschen

In ihrem Blog berichten die Pflegeschüler der evangelischen Krankenhäuser in Oberhausen und Mülheim gemeinsam. Die angehenden Kinder- und Erwachsenenkrankenpfleger erklären, warum sie sich für einen Pflegeberuf entschieden haben, schildern, was sie in der Ausbildung erleben und wie es ihnen damit geht.

„Nexpflegeration“ gebe einen ungefilterten Einblick in das Leben der Azubis und sei bundesweit das erste Projekt dieser Art, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens Ategris, das beide Krankenhäuser betreibt. Das Online-Tagebuch sei unter anderem auch für Menschen gedacht, die sich noch unsicher sind, ob ein Pflegeberuf das Richtige für sie ist. „Mir hätte das damals bestimmt geholfen, so einen persönlichen Blog zu lesen“, sagt die angehende Kinderkrankenschwester Verena Doczyk.

Umgang mit dem Tod

Die Entscheidung, eine Ausbildung zum Krankenpfleger zu absolvieren, hat Marcel Fischer nicht übers Knie gebrochen. Ein persönliches Gespräch mit den Eltern habe ihm geholfen, erzählt er ganz offen. Und auch seine Freundin, die ebenfalls eine Ausbildung in der Pflege macht, konnte ihm helfen – auch bei einem schwierigen Thema: den Umgang mit dem Tod.

Das Online-Projekt ist zu finden auf der Seite http://nextpflegeration.de/

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben