Polizei

Oberhausen: Vergebliche Flucht vor Polizeikontrolle

Foto: Thomas Nitsche / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Ein Autofahrer versuchte, in der Nacht zu Donnerstag durch die Fußgängerzone zu entkommen – vergeblich.

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Nächtliche Polizeistreife mit Wirkung: In der Nacht zu Donnerstag hielt eine Polizeistreife einen Autofahrer an – schnell stellte sich heraus, dass der Mann ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und unter Drogen stand. Zudem wurden weitere Delikte festgestellt.

Die Polizeistreife fuhr auf der Helmholtzstraße in Richtung Friedrich-Karl-Straße. Im Bereich der Einbahnstraße kam dem Streifenwagen ein Auto entgegen. Als der Fahrer die Polizeistreife erkannte, bog er in die Fußgängerzone auf die Elsässer Straße in Richtung Friedensplatz ab – und das mit relativ hoher Geschwindigkeit.

Kurz vor dem Präsidium bog der Fahrer dann auf dem Wilhelm-Weyer-Weg ab und musste vor den Pollern anhalten. Die Polizeibeamten sahen deutlich, wie Fahrer und Beifahrerin nach dem Anhalten die Plätze wechselten. Bei der folgenden Kontrolle gab der Mann (26) zunächst falsche Personalien an; außerdem sei er nicht gefahren und er habe sowieso keinen Führerschein. Die vormalige Beifahrerin (37) gab auf Nachfrage an, sie wäre gefahren, hätte aber ebenfalls keine gültige Fahrerlaubnis.

Teleskop-Schlagstock in der Jacke

Der Mann benahm sich sehr auffällig, daher bestand der Verdacht des Betäubungsmittelkonsums. Ein Drogentest reagierte dann auch positiv auf Amphetamine. In seiner Jacke fanden die Beamten eine verdächtige Substanz, vermutlich Cannabis und einen Teleskop-Schlagstock. Zum Halter des Fahrzeugs konnte der Fahrer keine Angaben machen; er sagte, es handele sich um eine Verwandte. Zum Schluss gab er zu, falsche Personalien verwendet zu haben. Eine Blutprobe wurde entnommen, die Drogen, der Schlagstock sowie dealertypisches Bargeld sichergestellt, die Weiterfahrt untersagt, der Pkw abgeschleppt und entsprechende Anzeigen gegen das Duo erstattet.

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