Zeche Alstaden

Oberhausen: Aus altem Zechen-Pferdestall wird Begegnungsort

Franz-Josef Lersch-Mense von der NRW-Stiftung (Mitte, im blauen Anzug) überreichte die Förderzusage an Roland Matzdorf.

Franz-Josef Lersch-Mense von der NRW-Stiftung (Mitte, im blauen Anzug) überreichte die Förderzusage an Roland Matzdorf.

Foto: Judith Büthe / NRW-Stiftung

Oberhausen.  Die NRW-Stiftung unterstützt den Umbau des alten Pferdestalls der Zeche Alstaden in Oberhausen. Aus 100.000 Euro werden mit Glück 200.000 Euro.

Das Mauerwerk muss saniert, die Stromversorgung erneuert und das Obergeschoss erschlossen werden. Nach der Sanierung soll es dann unter anderem auch Konzerte, Filmvorführungen, Ausstellungen und Lesungen in dem historischen Gemäuer geben. Der ehemalige Pferdestall der stillgelegten Zeche Alstaden steht vor einer neuen Nutzung. Geld für den Umbau kommt aus Düsseldorf.


Die NRW-Stiftung steuert 100.000 Euro zum Projekt hinzu. Zusätzliche 50.000 Euro gibt es oben drauf, wenn der Förderverein Spenden und eigene Mittel in gleicher Höhe beisteuert. Macht mit etwas Glück unterm Strich 200.000 Euro. Mit der schriftlichen Förderzusage kam nun Franz-Josef Lersch-Mense, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung, nach Oberhausen. Mit dabei auch die Eigentümer des Gebäudes, das nun zur Begegnungsstätte umgebaut werden soll: die Eheleute Ingrid und Ernst Gerlach.

50.000 Euro Eigenleistungen und Spenden: „Das ist zu schaffen“, sagen Alt-Oberbürgermeister Friedhelm van den Mond und Manfred Stratenhoff. Beide haben früher selbst als Bergleute auf Zeche Alstaden gearbeitet; heute sind sie Ehrenmitglieder des Fördervereins.

Ehemalige Bergmänner freuen sich

Für die NRW-Stiftung waren der ehrenamtliche Einsatz der Vereinsmitglieder sowie der Plan, den alten Pferdestall künftig der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen zu wollen, ausschlaggebend für die Förderung.

Ihre Fördergelder erhält die NRW-Stiftung überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. In Oberhausen unterstützte die NRW-Stiftung bereits den Ausbau der Remise von Burg Vondern, die Einrichtung von Haus Ripshorst als Haus der Natur und sie Sicherung von Grabungsfunden an der St. Antony-Hütte.

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