Kundgebung

NPD spricht in Oberhausen – und keiner hört zu

Kundgebung ohne Zuhörer: Die NPD war in Oberhausen nicht willkommen.

Kundgebung ohne Zuhörer: Die NPD war in Oberhausen nicht willkommen.

Foto: Gewehr

Fünf Anhänger der rechtsextremen NPD kamen am Freitag zur Kundgebung nach Oberhausen. Lärm einer Straßenreinigungsmaschine war allerdings lauter.

Die als rechtsextrem geltende Kleinpartei NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) war mit einer Hand voll Anhängern am Freitag für eine Kundgebung in Oberhausen. Auf der Marktstraße begrüßten diese die „lieben deutschen Landsleute“. Allein: Es waren kaum Landsleute da, die den Rednern zuhören wollten.

Vor einem fast menschenleeren Abschnitt der Marktstraße zwischen Altmarkt und Goebenstraße positionierten sich die NPD-Anhänger. Von ihren Reden war kaum etwas zu verstehen: Im Hintergrund ertönten laute Musik und dröhnende Trillerpfeif-Konzerte der Gegendemonstranten. Auf der anderen Seite machte die Spezialreinigungs-Maschine Krach, die dieser Tage das Pflaster der Marktstraße aufwendig säubert.

Laut Polizei verliefen Kundgebung und Gegendemo „friedlich und ohne Zwischenfälle“. Die Beamten sprechen von fünf Anhängern der NPD und schätzen die Zahl der Gegendemonstranten auf 60.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben