KIRCHENUMBAU

Jetzt entsteht der gläserne Kircheneingang am Buchenweg

Schon gut zu erkennen: Gläsern und transparent präsentiert sich künftig der Kircheneingang am Buchenweg. Bis zum Dezember soll der Umbau fertiggestellt sein.

Schon gut zu erkennen: Gläsern und transparent präsentiert sich künftig der Kircheneingang am Buchenweg. Bis zum Dezember soll der Umbau fertiggestellt sein.

Foto: Joachim Schultheis

Königshardt.   Umgestaltung des Gotteshauses macht gut sichtbare Fortschritte. Ev. Gemeinde hat aber die Pläne zur Gestaltung des Kirchen-Inneren geändert.

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Die Kirchenbaustelle am Buchenweg in Königshardt macht derzeit gute Fortschritte. Die neuen großen Glasscheiben am Eingang sind jetzt eingebaut; man erkennt bereits wunderbar die künftige transparente Gestaltung dieses vorderen Gebäudeteils. Die Handwerker waren auch am Freitag fleißig bei der Sache. Es bleibt beim bereits zum Jahresauftakt verkündeten Zeitplan, dass möglichst zu Weihnachten und zum Jahreswechsel 2018/2019 die Festgottesdienste in der umgestalteten Kirche stattfinden sollen.

Die Anfang 2018 vorgelegten Pläne zur künftigen Innengestaltung sind unterdessen aus Kostengründen geändert worden. Die Gemeinde wurde über diesen wichtigen Schritt bereits im Detail informiert.

Neuer Fußboden aus Holz

Die zunächst vorgesehene „Drehung“ des Kirchen-Inneren entfällt. Die jetzige Ausrichtung bleibt also, der Altarraum wird aber gänzlich neu gestaltet, wie Pfarrer Thomas Levin und Baukirchmeisterin Jutta Maaß am Freitag vor Ort im Gespräch mit der Stadtteilredaktion erläuterten.

Der Altarraum wird mit Holz verkleidet und nach vorne in den Raum hinein vergrößert. Zusammen mit dem neuen Fußboden aus Holz und einer passenden farblichen Gestaltung der Wände erhält die evangelische Kirche ein helles und modernes Erscheinungsbild.

Auch eine neue Beleuchtung sowie der schrittweise Austausch der Bänke gegen Stühle zählen zum Gestaltungskonzept (es bleibt zunächst ein Teil der Bänke stehen).

Das neue Rundfenster ist fertig gemauert

Die Kirche ist derzeit komplett entkernt. Altar, Kanzel und Taufbecken sind abgebaut. Der alte Fußboden ist bereits entnommen worden und der Boden ist fachgerecht abgedichtet, um ein eventuelles Eindringen von Feuchtigkeit von unten her zu verhindern.

Beim Blick auf das Kirchen-Äußere fällt ins Auge, dass die Fassade des neuen Anbaus und jener Bereich, wo der abgerissene Kirchturm stand, bereits frisch verklinkert sind; das neue Rundfenster zum Buchenweg hin ist gemauert.

Kirchen-Ensemble aus einem Guss

Es bleibt bei dem Plan, die neue Querverbindung von Kirche und Kirchturm mit einer Schrift „Kirchengemeinde Königshardt-Schmachtendorf“ auszustatten. Überhaupt hat erst diese Querverbindung aus den bislang getrennten Baukörpern von Gotteshaus und neuem Kirchturm von 2005 ein optisch zusammenhängendes, einheitliches Kirchen-Ensemble gemacht – eine gelungene Gestaltung, wie schon jetzt gut zu erkennen ist.

Jetzt hoffen alle Baustellen-Beteiligten auf die schöne Bescherung, dass es mit dem Weihnachtsfest 2018 im „neuen“ Gotteshaus klappt.

>>> Aktuelle Informationen im Netz

Aktuelle Informationen zur evangelischen Gemeinde Königshardt-Schmachtendorf und ihren Veranstaltungen bzw. Angeboten gibt es im Internet auf der Homepage der Gemeinde unter www.ev-kirche-ks.de


Der neue Kirchturm entstand bereits im Jahr 2005; der alte Kirchturm musste aus statischen Gründen im Jahr 2017 abgerissen werden.

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