Eine-Welt-Laden

Fleißiger Einsatz für „Eine Welt“ läuft schon seit 30 Jahren

Sogar einen leckeren und schmucken Geburtstagskuchen gab’s: Auch Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz (Mitte) gratulierte dem Team des Eine-Welt-Ladens der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde.

Sogar einen leckeren und schmucken Geburtstagskuchen gab’s: Auch Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz (Mitte) gratulierte dem Team des Eine-Welt-Ladens der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde.

Foto: Wojtyczka

OBERHAUSEN.   Fröhliche Geburtstagsstimmung an der Bottroper Straße: 30 Jahre Eine-Welt-Laden sind ein Grund zum Feiern!

Eine ganz besondere Einrichtung feiert an der Bottroper Straße 163 einen runden Geburtstag: Der Eine-Welt-Laden der Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde wird 30 Jahre jung.

Leiterin Margret Leuer erinnert sich noch ganz genau. „Am 25. April 1989 öffneten wir das Geschäft zum ersten Mal in diesem Ladenlokal. Das weiß ich auch deshalb noch so gut, weil das mein Geburtstag ist!“ Seit nunmehr also drei Jahrzehnten ist hier ein äußerst engagiertes und fleißiges Team von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (plus einigen älteren Ehrenamtlichen) präsent und verkauft fair produzierte und gehandelte Waren.

Viele Fotos sind zum Jubiläum zu sehen

Stand in den späten 1980er Jahren vor allem der fair gehandelte Nicaragua-Kaffee im Blickpunkt, hat sich die Produkt-Palette mittlerweile deutlich erweitert: Kaffee, Tee, Schokolade, Schreibwaren, aber auch Kunstgewerbe finden sich auf den dicht gefüllten Ladenregalen.

Zum Geburtstag sind zudem jede Menge Fotos mit kleinen Erläuterungen aus den vergangenen drei Jahrzehnten zu sehen. Sogar der Eröffnungstag im April 1989 ist dokumentiert.

Glückwünsche von der Bürgermeisterin

Zahlreiche Gäste, darunter auch Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz, gratulierten nun zum Jubiläum, weitere Besucher werden am Samstag (4. Mai) erwartet, darunter Superintendent Joachim Deterding. „Ich glaube, was Sie hier in 30 Jahren aufgebaut haben, was Sie hier leisten, ist nicht alltäglich und nicht selbstverständlich“, lobte Elia Albrecht-Mainz das fortlaufende Engagement.

Hervorzuheben ist vor allem der Einsatz der vielen Jugendlichen, die dem Projekt lange treu bleiben. Wie zum Beispiel Thorben (24), der über die Jugendgruppe der Gemeinde den Weg zum Eine-Welt-Laden fand und 2007 die Verleihung des Ehrenamtspreises der Ev. Kirche im Rheinland an das Eine-Welt-Team miterlebte.

Gelebte Demokratie: Ehrenamtliche stimmen ab

Ladendienst, Kassenführung, das Einräumen der Waren, die Gestaltung des Schaufensters, der Verkauf – all das zählt zu den Aufgaben der Ehrenamtlichen, die stets darüber abstimmen können, wofür die Erlöse verwendet werden. Im Jahr 2018 wurden beispielsweise Hilfsprojekte für die Menschen in Uganda, Nepal und Sudan unterstützt.

>>>>>> Partnerschaften mit Gesamtschule und Kita

Partnerschaften des Eine-Welt-Ladens gibt es zum Beispiel mit der Gesamtschule Osterfeld (GSO) und mit der Ev. Kita Almastraße. Die Kita hat jetzt kleine Präsenttüten für den Eine-Welt-Laden gebastelt.

Derzeit kann man auch schöne Postkarten mit Wort-Assoziationen der Ehrenamtlichen zum Eine-Welt-Laden erwerben. In unterschiedlichen Farben sind Stichworte wie „Nachhaltigkeit“, „Miteinander“, „Freundschaft“ oder auch „Schaufenster“ und „Pfefferminzbonbons“ auf diesen Postkarten wiedergegeben (die Karten kosten jeweils 50 Cent).

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben