Terror

Nach IS-Einsatz in Oberhausen: Ermittlungen dauern an

Bei einer Razzia am frühen Mittwochmorgen in Oberhausen hat die Polizei acht mutmaßliche IS-Helfer vorläufig festgenommen.

Bei einer Razzia am frühen Mittwochmorgen in Oberhausen hat die Polizei acht mutmaßliche IS-Helfer vorläufig festgenommen.

Foto: WTV News

Oberhausen.   Acht mutmaßliche IS-Helfer sind nach der Festnahme am Mittwoch in Oberhausen wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern dennoch an.

Die Ermittlungen um die mutmaßlichen IS-Helfer aus Oberhausen dauern auch nach der Razzia am frühen Mittwochmorgen noch an. Das bestätigt eine Sprecherin der Essener Polizei am Donnerstag auf Nachfrage. Die acht Verdächtigen sind nach der Vernehmung mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

Dies bedeute aber nicht, dass die Ermittlungen damit ergebnislos abgeschlossen seien, so die Sprecherin. Der Haftrichter habe lediglich keine Haftgründe gesehen, wie etwa eine Fluchtgefahr. Die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf ermittelt weiter.

Spezialeinsatzkommando an der Duisburger Straße

Die acht Verdächtigen aus Oberhausen waren am Mittwoch zunächst vorläufig festgenommen worden, weil sie in Verdacht stehen, die mittlerweile als militärisch besiegt geltende Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) finanziell unterstützt zu haben.

Gegen vier Uhr am Morgen erfolgte der Einsatz. Sieben Wohnungen wurden durchsucht, unter anderem an der Duisburger Straße. Auch ein Spezialeinsatzkommando war im Einsatz. Die vier Verdächtigen – vier Männer und vier Frauen im Alter zwischen 19 bis 57 Jahren – haben laut Polizeibericht widerstandlos festnehmen lassen.

Anschläge in Deutschland soll die Gruppe nicht geplant haben. Nähere Details gibt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt.

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