City-Weihnacht 2019

Lichterglanz auf dem Altmarkt lädt zum Verweilen ein

Jenny, Eva und Louise aus Oberhausen (v.li.) stoßen am Samstagnachmittag mit einem Glas Glühwein auf die Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf dem Altmarkt an.

Jenny, Eva und Louise aus Oberhausen (v.li.) stoßen am Samstagnachmittag mit einem Glas Glühwein auf die Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf dem Altmarkt an.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Klein aber fein präsentiert sich der Weihnachtsmarkt am Altmarkt. In heimeliger Atmosphäre trinken Besucher Glühwein, Kinder laufen Schlittschuh.

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Eine sternförmige Lichterkette überspannt von der Friedenssäule aus den Altmarkt. Auch von den vielen, dicht nebeneinander stehenden Holzbuden geht ein zauberhaftes Lichtspiel aus. Es duftet nach Crêpes und Gegrilltem, aus Pfannen dampft es. Gedämpfte Musik spielt im Hintergrund. Dicht gedrängt stehen die Menschen vor der kleinen Bühne. Soeben hat Oberbürgermeister Daniel Schranz den Weihnachtsmarkt eröffnet.

So richtig zur Geltung kommt die Beleuchtung, nachdem die Dunkelheit hereingebrochen ist. Jetzt warten die Menschen mit und ohne Glühwein in Händen auf den Auftritt von DSDS-Superstar Davin Herbrüggen. Aber nicht alle warten bloß. Auf der Kunst-Eislaufbahn herrscht reger Betrieb. Und auch das Kinderkarussell dreht sich. Viele Kinder drehen darauf ihre Runden, stützen sich dabei auf große Pinguin- und Eisbär-Puppen.

Ein Treffpunkt für Familien

Ein 30-jähriger Familienvater aus Dümpten, der nicht mit Namen genannt werden möchte, hat sich mit seiner Tochter (6) mit Schlittschuhen ebenfalls auf die „Eisfläche“ begeben. Die Mutter steht vor den Banden. Während das Kind auf der Teflon-Bahn rutscht, hat der junge Mann Zeit für ein Gespräch. Neun Euro habe er für sich und die Tochter für eine halbe Stunde auf Schlittschuhen bezahlt, sagt er. „Ich finde, das geht in Ordnung.“

Kritik von Bürgern berücksichtigt

Auch Oberbürgermeister Daniel Schranz ist zufrieden. „Wir haben Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern ausgewertet und den Markt in diesem Jahr etwas verändert.“ Die Hütten seien neu. Das Bühnenprogramm sei ausgeweitet worden. „Die Atmosphäre ist heimeliger geworden und das ist das Entscheidende, die Beschaulichkeit.“

Kurz nach 18 Uhr legt Davin mit rockigem Sound los. „Er soll mal deutsch singen“, sagt ein älterer Herr nach einiger Zeit. Als hätte der Sänger das gehört, stimmt er kurz die Oberhausen-Hymne an. Aber Popmusik ist heute nun mal englischsprachig. Auch in Oberhausen.

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