Literaturhaus Oberhausen

Franziska Hauser erzählt den Roman einer „trotzigen Familie“

Fotografin und Autorin aus Berlin: die 44-jährige Franziska Hauser.

Fotografin und Autorin aus Berlin: die 44-jährige Franziska Hauser.

Foto: Franziska Hauser

Oberhausen.  Die 44-jährige Literatin und Fotografin stellt ihr Vorjahreswerk „Die Gewitterschwimmerin“ am 6. Dezember im Literaturhaus Oberhausen vor.

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Literatinnen, die auch opulente Fotobücher herausgegeben haben, gibt es nicht allzu viele: Und das stilvolle Werk heißt auch noch „Sieben Jahre Luxus“. Die 44-jährige Franziska Hauser verfolgt zwei Karrieren – und hatte in bisher 44 Lebensjahren noch einige Berufe mehr. Ihren Familienroman „Die Gewitterschwimmerin“ präsentiert die Berlinerin am Freitag, 6. Dezember, um 19 Uhr im Literaturhaus, Marktstraße 146.

Ihr Roman einer zu DDR-Zeiten privilegierten Familie spiegelt auch die eigene Herkunft aus Pankow, einem feineren Quartier des Sozialismus. In „Die Gewitterschwimmerin“ ist es die jüdische Familie Hirsch, die Auslandsreisen unternehmen darf und Berühmtheiten wie dem Dalai Lama begegnet. Doch darüber vernachlässigen die Eltern ihre Töchter Tamara und Dascha.

Franziska Hauser sagte über die autobiografische Inspiration: „Entstanden ist die Idee aus der Frage, warum meine Mutter so ein Biest geworden war.“ Ihren Roman nennt sie „die Geschichte einer trotzigen Familie, die sich nie anpassen wollte, es letztendlich aber doch getan hat.“

Einlass im Literaturhaus ab 18 Uhr, Eintritt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, literaturhaus-oberhausen.de

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