Noch ein Chor vor dem Aus

Auch MGV Eintracht Buschhausen sagt in Oberhausen ade

Auch der MGV Eintracht Buschhausen sagt ade.

Auch der MGV Eintracht Buschhausen sagt ade.

Foto: MGV Eintracht Buschhausen

Oberhausen.  Noch ein Chor vor dem Aus: Auch der MGV Eintracht Buschhausen hat sein Abschiedskonzert terminiert. Ein schmerzlicher Entschluss.

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Noch ein traditionsreicher Chor steht kurz vor dem Aus. Der Männergesangverein Eintracht Buschhausen lädt am Sonntag, 30. Juni, zum letzten Konzert seiner Vereinsgeschichte in das Gasthaus „Alt Buschhausen“ ein.

Am Mittwoch berichteten wir an dieser Stelle ausführlich über das Aus für den MGV Cäcilia 1853 Sterkrade. Mit dem MGV Eintracht Buschhausen sagt nun eine zweite namhafte Gesangsformation zum gleichem Termin (30. Juni) ade.

Eine fast 140-jährige Chor-Historie

Nach fast 140 Jahren sehen sich die Sänger zu diesem Schritt gezwungen. „Leider ist die Alterung der Chorsänger nicht aufzuhalten und neue Sänger sind nur sehr schwer zu gewinnen“, erklärt der Chor in einer offiziellen Mitteilung.

Vor einigen Jahren hatten sich noch Sänger aus dem MGV „Glück auf“ Neumühl nach dessen Auflösung der Eintracht angeschlossen. Das habe der Dynamik und der Ausdruckskraft des Chores „spürbar gut getan“, unterstreichen die Sänger. Doch leider habe man keine weiteren Sänger hinzugewinnen können, so dass durch Krankheit und altersbedingte Austritte die Eintracht immer kleiner geworden sei.

Jetzt richten sich die Blicke auf den 30. Juni: „Wir wollen bei unserem Abschlusskonzert unser Publikum noch einmal richtig begeistern“, sagt Vorsitzender Michael Schulte. Mit dem langjährigen Chorleiter Zdenko Sojčić wurden beliebte und bekannte Lieder ausgewählt. Vier musikalische Blöcke sind vorgesehen. Im ersten singt der Männerchor vier Lieder von Friedrich Silcher: „Frisch gesungen“, „In einem kühlen Grunde“, „Aennchen von Tharau“ und das „Schifferlied, es löscht das Meer die Sonne aus“.

Mit Akkordeon-Kängen

Danach werden alle Besucher eingeladen, selber zu singen. Unter Begleitung von Peter Mürmann auf dem Akkordeon können alle mitschmettern: „Mein Vater war ein Wandersmann“. Der zweite Musikblock beinhaltet den Welterfolg von André Rieu „Second Waltz - Walzergefühl“ im Arrangement von Eckart Hehrer, „Der Hahn von Onkel Giacometo“ von Richard Traves, „La Montanara“ von Luigi Pigarelli und „Aus der Traube in die Tonne“ von Theodor Kerner. Nach einem weiteren Publikums-Mitsingen folgt der dritte Block mit Liedern Franz Schuberts.

Finale mit „Kein schöner Land“

Nach einem weiteren Mitsingen und einem vierten Musikblock bildet das Abendlied „Kein schöner Land“ den Abschluss des Konzertes, das sicherlich allen in steter Erinnerung bleiben wird. Einige Zugaben sind zu erwarten.

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