EU-Fördergelder

Welche EU-Fördergelder in Projekte nach Mülheim fließen

Der Großteil an EU-Fördergeldern für Mülheimer Institutionen ist seit 2014 in Projekte und Forschungen der Hochschule Ruhr West geflossen.

Der Großteil an EU-Fördergeldern für Mülheimer Institutionen ist seit 2014 in Projekte und Forschungen der Hochschule Ruhr West geflossen.

Foto: Martin Möller

Mülheim.  In der auslaufenden Wahlperiode sind in Brüssel insgesamt rund 2,4 Millionen Euro für Mülheim bewilligt worden. Wofür das Geld verwendet wird.

16 Projekte und Forschungsvorhaben in Mülheim sind in den vergangenen fünf Jahren mit Fördergeldern der Europäischen Union bedacht worden. Insgesamt flossen so rund 2,4 Millionen Euro in die Ruhrstadt, das meiste Geld zur Hochschule Ruhr West (HRW). Eine Übersicht:

Kraft-Wärme-Kopplung. Für die Errichtung einer KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung) sind dem Energieerzeuger B.E. GmbH 2584 Euro bewilligt worden.

Marktrecherchen. Der Provendis GmbH wurden für Marktrecherchen 14.525 Euro bewilligt.

Den MINT-Bereich im Blick

Nachwuchssicherung. Der Mülheimer Wirtschaftsförderung in Kooperation mit der HRW wurden für Nachwuchssicherung im MINT-Bereich 262.260 Euro zugesagt.

Schülerlabor. Die HRW hat für die Einrichtung eines Schülerlabors für MINT-Kurse 85.226 Euro von der EU erhalten.

Technologie. Die HRW hat für das Entwickeln einer Technologie 11.113 Euro zugesagt bekommen. Geforscht wird zu sicherer Datenübertragungstechnik.

Live-Plattformen und digitale Ideen für die Wirtschaft

Livestream-Plattform. Nochmal die HRW: 132.589 Euro sind für die Gründung einer innovativen und individuellen Live­streaming-Plattform im Internet bewilligt worden.

Innovationen. Die Wirtschaftsförderung hat sich für digitale Innovationen der klassischen Wirtschaft 148.410 Euro gesichert.

Brennstoffzellen. 142.160 Euro wurden dem Max-Planck-Institut für Kohlenforschung für energetische Optimierung von Brennstoffzellensystemen mit einem neuartigen Metallhydridwasserstoffspeicher durch stoffliche und thermische Kopplung zugesagt.

Kleine und mittelständische Unternehmen im Fokus

Cyber-Physical-System. Für die Entwicklung von sogenannten Cyber Physical Systems für kleine und mittlere Unternehmen hat sich das Zentrum für Innovation und Technik in NRW 105.431 Euro bewilligen lassen.

Schwerindustrie. Ein System zur intelligenten Unterstützung von Mitarbeitern in der Schwerindustrie als HRW-Projekt wurde mit 356.953 Euro bedacht.

Kreatives Lernen. Die Aruba Studios GmbH hat für kreativwirtschaftliche Entwicklung einer spielbasierten Lernumgebung für die Logistik 92.712 Euro erhalten.

Sensoren sollen für mehr Effizienz sorgen.

Kälteanlage. Die HRW hat sich 215.474 Euro für die Entwicklung einer speziellen Kälteanlage gesichert.

Sensormessung. Die Tribot Technologies GmbH möchte die Sensormessung von Wälzlagern verbessern. Es gibt 31.062 Euro.

Effizienter Walzprozess. Die HRW möchte mit Hilfe einer neuen Sensor-, Mess- und Regelungstechnik effizientere Walzprozesse erreichen, bewilligt wurden dafür 314.687 Euro.

Lärm auf Schienen reduzieren

Schieneninspektion. Für kontinuierliche Schieneninspektion zur nachhaltigen Lärmreduktion hat sich die Geohaus Dr. O. Schuster & Dr. H-F. Schuster GbR 287.947 Euro gesichert.

Sensorsystem. Das Innovator Institut bekommt für die Entwicklung und Erprobung eines Sensorsystems zur Erhöhung der Energieeffizienz von Produktionsanlagen 190.690 Euro.

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