Klavierfestival Ruhr

Vier hochkarätige Konzerte in der Stadthalle Mülheim

Joseph Moog

Joseph Moog

Foto: Mark Wohlrab

Mülheim.   Den Auftakt der Konzertreihe macht der Pianist Marc-André Hamelin. Es sind noch Karten für alle Konzerte erhältlich - bei Denk wird es knapp.

Das Klavierfestival Ruhr bringt 2019 vier hochkarätige Konzerte in die Stadthalle. Los geht es am Mittwoch, 5. Juni, mit dem kanadischen Pianisten Marc-André Hamelin. Es folgen Jeremy Denk (25. Juni) und Joseph Moog (19. Juli). Der Konzertreigen endet im November mit dem Auftritt von Martin Helmchen (Klavier) und Frank Peter Zimmermann (Violine).

Für alle vier Konzerte gibt es noch Karten. „Beim Konzert von Jeremy Denk wird es knapp, man muss sich beeilen“ berichtet Werner Häußner, Pressesprecher beim Klavierfestival. Wer Marc-André Hamelin hören möchte, kann noch Plätze im Hochparkett und in der 1. Preisklasse finden. Für das offizielle Abschlusskonzert mit Joseph Moog gibt es noch Karten im Hochparkett. Das Nachzügler-Konzert im November ist noch längst nicht ausverkauft.

Musiker mit weltweiter Bekanntheit

„Tasten-Champions in Mülheim“ sind die Mülheimer Konzerte überschrieben. Denn die Pianisten, die zu Gast in der Stadthalle sind, sind allesamt Musiker von Rang und weltweit geschätzt. Marc-André Hamelin, der Kanadier, der 2013 den Preis des Klavier-Festivals Ruhr erhielt, hat die große B-Dur-Sonate D 960 von Franz Schubert eingespielt und wurde von der Kritik dafür gefeiert. Er trägt sie auch am Mittwoch, 5. Juni, ab 20 Uhr in Mülheim vor. Dazu spielt er Stücke von Frédéric Chopin und Ferruccio Busoni.

Der Amerikaner Jeremy Denk, noch wenig bekannt in Deutschland ist, bestreitet das zweite Konzert am Dienstag, 25. Juni, um 20 Uhr. Sein Debüt 2017 beim Klavierfestival wurde als „ein wahrer Triumph“ bejubelt. Er präsentiert Beethovens „Fünf Variationen über das englische Volkslied ,Rule Britannia’“ sowie Werke von Adams, Bizet, Mendelssohn-Bartholdy und Schumann.

Facettenreiches Programm von Moog zum Abschluss

Joseph Moog, einer der noch jüngeren Stars des Festivals, liefert am Freitag, 19. Juli, um 20 Uhr beim Abschlusskonzert ein facettenreiches Programm. Es umfasst Feinsinniges von Schubert, Brillantes von Chopin und Friedmann und dazu komplexe Klavierstücke von Brahms und Ravel.

Das nachgezogene Konzert, am Mittwoch, 20. November, um 20 Uhr ist ganz auf Beethoven ausgerichtet. Martin Helmchen (Klavier) und Frank Peter Zimmermann (Violine) verwöhnen das Publikum mit drei Sonaten für Klavier und Violine.

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