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SWB plant weiteres Neubauprojekt in Mülheim-Dümpten

Im „Dümpschen Karree“ an der Schaaphausstraße/Oberheidstraße wird bereits abgerissen: 25 Neubauwohnungen und zehn Eigenheime sollen im Frühjahr 2018 bezugsbereit sein.

Im „Dümpschen Karree“ an der Schaaphausstraße/Oberheidstraße wird bereits abgerissen: 25 Neubauwohnungen und zehn Eigenheime sollen im Frühjahr 2018 bezugsbereit sein.

Foto: www.blossey.eu

Dümpten.   Die SWB nimmt ein neues Quartier in Dümpten ins Visier. An der Oberheidstraße sollen 77 Neubauwohnungen und sieben Eigenheime entstehen.

In Dümpten tut sich was, es wird abgerissen, gebuddelt und gebaut: Aktuell errichtet die Service- und Wohnungsbaugesellschaft (SWB) an der Oberheidstraße / Schaaphausstraße 25 Neubauwohnungen und zehn Eigenheime. Nun nimmt die Gesellschaft ein weiteres Quartier ins Visier: An Oberheidstraße 132-142, Hermann-Holtmann-Straße 2-10 und Frintroper Straße 7b-7e wird ebenfalls abgerissen und neu gebaut. 77 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern sollen entstehen, dazu sieben Eigenheime. „Dümpten 23“ nennt sich das neue Projekt, dass Ende 2017 starten soll.

Die Wohnungsbaugesellschaft hatte bereits auf der gegenüberliegenden Straßenseite investiert, dort rund 200 Wohnungen vor zehn Jahren modernisiert und ans Fernwärmenetz angeschlossen. Nun soll die Quartiersentwicklung in Dümpten weiter voran schreiten. Der mittelfristige Plan: „Von 2017 bis 2021 investieren wir insgesamt rund 125 Millionen Euro in Bestandsausbau, -erhalt und Neubau“, so SWB-Geschäftsführer Ulf Lennermann. Das neue Projekt „Dümpten 23“ schluckt allein 15 Millionen Euro. Kein Wunder, schließlich muss hier von Grund auf neu gebaut werden. Denn bisher beherrscht das triste Grau der Sechziger-Jahre-Bauten. „Hier hatten wir eine Mieter-Fluktuation von 15 Prozent im Jahr“, sagt Lennermann. Er weiß: „Das spricht nicht gerade dafür, dass sich die Leute wohl fühlen.“

Beratungsgespräche mit Mietern

Für die Bauarbeiten müssen die etwa 100 Mieter aus den 76 Wohnungen ausziehen. „Wir bieten jedem Bewohner Beratungsgespräche“, sagt Lennermann. Eine Ersatzwohnung werde bei Wunsch bereitgestellt, die Umzugskosten übernommen. Auch die 180 Mitglieder des Dümptener Seniorenclubs, der sich in der angeschlossenen Altentagesstätte trifft, müssen umziehen. „Mit ihnen sind wir in Gesprächen, um alternative Räume zu finden.“ Der für das Quartier wichtige Treffpunkt wird ebenfalls neu gebaut und ins Quartier integriert.

Das Neubauprojekt umfasst mehrere Baukörper mit insgesamt 77 Wohnungen, auf einer Fläche von rund 6400 Quadratmetern. Damit vergrößert die SWB die vermietbare Fläche um knapp 2000 Quadratmeter. Der Wohnungsmix reicht von kleineren Ein- und Zweiraum- bis zu Drei- und Vierraumwohnungen. Drei Wohnungen sollen rollstuhlgerecht, alle anderen barrierefrei sein.

Alle Neubau-Wohnungen werden öffentlich gefördert, so dass die eine Hälfte für 5,05 Euro, die andere Hälfte für 5,90 Euro pro Quadratmeter vermietet wird. Mit den sieben zusätzlichen Eigenheimen, die zum Verkauf stehen werden, soll eine soziale Mischung im Viertel entstehen. Eine neue Tiefgarage soll zudem den Parkbedarf der Bewohner decken.

Die SWB richtet zudem ein Info- und Beratungsbüro vor Ort ein, an dass sich die Mieter bei Fragen wenden können. Wenn die Bauarbeiten Ende 2017 pünktlich beginnen, soll das Projekt nach einem Jahr Bauzeit Ende 2018, spätestens Anfang 2019 abgeschlossen sein. Die SBW geht davon aus, dass ein Großteil der jeztigen Mieter wieder zurückziehen wird. „Das werden wir mit jedem Mieter individuell beraten.“

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